Ein sauberes Zuhause dank Hundewindeln: Wie es funktioniert?

Ein sauberes Zuhause dank Hundewindeln: Wie es funktioniert?

Viele Hundebesitzer kennen das Problem: Ob bei einem Spaziergang, beim Spielen im Garten oder einfach Zuhause – Hunde machen manchmal Dreck. Natürlich ist es unsere Pflicht, unsere Haustiere sauber zu halten und regelmäßig ihr Fell zu bürsten. Doch was tun, wenn der Vierbeiner mal wieder „unterwegs“ war und sein Geschäft nicht nur an der richtigen Stelle verrichtet hat? Die Lösung heißt Hundewindeln.

Warum Hundewindeln?

Eine Hundewindel ist eine sehr praktische Sache für alle Hundebesitzer. Sie ist nicht nur sauber und angenehm für den Hund, sondern auch für den Besitzer. Denn mit der Hundewindel kann man den Hund notfalls auch ohne vorherige Reinigung transportieren.

Zudem hilft die Hundewindel dabei, die Gerüche des Haushalts unter Kontrolle zu halten. Denn wenn der Hund in der Windel ist, verschwinden die Gerüche von Fäkalien und Urin sofort.

Welche Arten von Hundewindeln gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Hundewindeln auf dem Markt, je nachdem welcher Typ am besten für Ihren Hund funktioniert. Einige dieser Optionen sind Disposable-Windeln, Reusable-Windeln und Waterproof-Windeln. Jeder Typ hat seine eigenen Vor- und Nachteile; daher sollten Sie recherchieren, um herauszufinden, welche Art am besten geeignet ist. Mit den richtigen Windeln können Sie Ihr Zuhause sauber und hygienisch halten und gleichzeitig die Gesundheit Ihres Vierbeiners schützen!

  • Disposable-Windeln sind eine Art von Hundewindeln, die einmal verwendet und dann entsorgt werden müssen. Sie sind aus speziellen Kunststoffmaterialien hergestellt und haben eine Öffnung für den Hinterteil des Hundes.
  • Reusable-Windeln sind ein alternatives Produkt zu den konventionellen, wegwerfenden Windeln. Sie sind aus hochwertigen Materialien hergestellt und können mehrfach verwendet werden. Reusable-Windeln sind sauber und hygienisch und bieten Ihrem Hund eine bequeme und angenehme Unterstützung.
  • Waterproof-Windeln sind eine spezielle Art von Hundewindeln, die über ein wasserdichtes Material verfügen. Diese Windeln sind besonders nützlich, wenn Ihr Hund einen unkontrollierten Harndrang hat. Die Windeln schützen den Boden und Ihre Möbel vor möglichen Flecken und Gerüchen. Sie können auch als Schutz bei plötzlichen Unfällen verwendet werden, sodass Sie und Ihr Zuhause sauber bleiben. Waterproof-Windeln sind auch eine gute Wahl für ältere Hunde, die keine Kontrolle mehr über ihren Harndrang haben.

Wie wählt man die richtige Größe für seinen Hund aus?

Die richtige Größe der Windeln für Hunde hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem dem Gewicht des Hundes und seiner Rasse. Es ist ratsam, sich vor dem Kauf der Windeln zu informieren, um sicherzustellen, dass man die richtige Größe wählt. Wenn der Hund zu große oder zu kleine Windeln trägt, kann dies zu Verletzungen und Blasenbildung führen.

Um herauszufinden, welche Größe die beste für Ihren Hund ist, sollten Sie die Gewichtsangabe auf der Verpackung lesen. Normalerweise gibt es mehrere verschiedene Größen für verschiedene Hunderassen. Die meisten Hersteller bieten auch eine Reihe von Sondergrößen an, die speziell für besonders schwere oder kleine Hunde entwickelt wurden.

Was sind die Vorteile von Windeln für Hunde?

Ein sauberes Zuhause dank Hundewindeln – es klingt vielleicht ungewöhnlich, aber die Vorteile sind schwer zu ignorieren. Windeln für Hunde bieten eine wertvolle Lösung für Besitzer, die nach einer Möglichkeit suchen, ihr Zuhause vor aufdringlichen Tiergerüchen und versehentlichen Unfällen zu schützen. Aber was sind die konkreten Vorteile von Windeln für Hunde?

  1. Es ermöglicht den Besitzern, die Zeit zu verlängern, die sie in ihrem Zuhause verbringen können, ohne sich über unangenehme Gerüche Sorgen machen zu müssen. Windeln helfen dabei, dem unangenehmen Geruch von Urin oder Kot entgegenzuwirken und liefern einen schnellen Weg, um den Geruch zu beseitigen. Außerdem kann der Einsatz von Windeln bei der Verhinderung von Unfällen im Zuhause helfen. Durch das Anziehen einer Windel wird deutlich gemacht, dass der Hund weiß, wo er sein Geschäft machen soll und wo nicht und dadurch wird er trainiert, an diesem Ort zu bleiben.
  2. Der Einsatz von Windeln bietet mehr Flexibilität beim Ausgehen mit dem Hund. Es ist kein Geheimnis, dass Tiere manchmal nicht warten können, bis sie nach Hause kommen und ihr Geschäft erledigen. Mit Windeln können Besitzer beruhigt sein und sicher sein, dass ihr Hund jederzeit anständig bleibt – selbst wenn sie unterwegs sind.
  3. Der Einsatz von Windeln kann als Teil des Trainingsprozesses dienen. Wenn Besitzer entscheiden, ihren Hund zu windeln und gleichzeitig Konsequenz zeigen, kann dies helfen, ihren tierischen Begleiter an bestimmte Orte oder Verhalten zu gewöhnen. Die Kombination aus Belohnungsmethoden und dem Einsatz von Windeln kann letztlich dazu beitragen, bessere Ergebnisse beim Training zu erzielen.
  4. Der Einsatz von Windeln bietet uns mehr Komfort bei der Pflege unserer Haustiere. Wenn man die richtige Passform findet und regelmäßig die Windel wechselt, ist es möglich den Tieren mehr Komfort im Alltag zu verschaffen – insbesondere wenn es um ältere Tiere geht, die Probleme mit Inkontinenz haben oder andere medizinische Bedürfnisse haben.

Wie oft sollte man die Windeln wechseln beim Hund?

Der Wechsel von Hundewindeln hängt von der Größe des Hundes ab. Kleinere Hunde können in der Regel bis zu vier Stunden mit der gleichen Windel auskommen, während größere Hunde möglicherweise alle zwei Stunden gewechselt werden müssen. Wenn Ihr Hund anfängt, die Windel zu beben, weil sie nass ist, sollten Sie sie sofort wechseln.

Es ist auch wichtig, die Windeln regelmäßig zu waschen und die Innenseite des Wickels immer sauber zu halten. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, empfehlen Experten, dass man jede Woche einen neuen Satz Windeln verwendet und versucht, sie alle mindestens einmal pro Monat zu waschen. Dadurch wird sichergestellt, dass Ihr Hund immer saubere Windeln tragen kann und Bakterien oder andere schädliche Elemente keine Chance haben, um in sein Zuhause einzudringen.

Was ist das richtige Waschen und Pflegen einer Windel?

Die gründliche Reinigung der Windel nach jedem Gebrauch ist essenziell, um einen guten Zustand beizubehalten. Um Ihre Windel sauber zu halten, müssen Sie sicherstellen, dass Sie mit mildem Seifenschaum oder Flüssigseife waschen. Vermeiden Sie es auf jeden Fall stark parfümierte Waschmittel oder Bleichmittel zu verwenden – diese Produkte können die empfindliche Haut Ihres Hundes reizen.

Nach dem Waschen muss die Windel gut getrocknet werden. Vermeiden Sie es unbedingt, den Trockner oder direkte Sonneneinstrahlung auf die Windel zu verwenden – diese Methoden können Reizungen verursachen und die Lebensdauer der Windel verringern. Es ist am besten, die Windel an der Luft trocknen zu lassen. Dadurch wird sichergestellt, dass erneute Ausflüge in den Trockner nicht nötig sind!

Fazit: Abschließend lässt sich sagen, dass die Anschaffung einer Hundewindel sich in vielen Fällen lohnt. Insbesondere dann, wenn der Hund unter Inkontinenz leidet oder beim Alter nicht mehr so gut selbst auf sein Geschäft aufpassen kann. Auch wenn es anfangs vielleicht etwas ungewohnt ist, die Windeln anzulegen und zu wechseln, so ist es doch eine gute Möglichkeit, den Hund bei Bedarf sauber und trocken zu halten.

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Grundgehorsam – 7 wichtige Kommandos

Grundgehorsam – 7 wichtige Kommandos

Verständnis von Grundgehorsam: Warum es wichtig ist, dass Hunde die Kommandos beherrschen

Grundgehorsam ist ein wichtiger Teil der Hundeerziehung. Es hilft den Hunden, sicher und verantwortungsbewusst zu sein, was ihnen hilft, sich an die Regeln der Welt anzupassen. Ein guter Grundgehorsam kann dir helfen, deinen Hund daran zu hindern, unerwünschtes Verhalten zu zeigen – sowohl gegenüber dem Besitzer als auch anderen Menschen und Tieren.

Es ist auch wichtig zu verstehen, dass jeder Hund unterschiedlich sein kann und dass es eine Weile dauern kann, bis er die Kommandos beherrscht. Einige Hunde lernen leichter als andere und manche brauchen mehr Zeit, um zu lernen. Es ist auch wichtig zu bedenken, dass manche Kommandos schwieriger sein können als andere und dass es regelmäßige Übung erfordert, um diese Kommandos zu meistern.

Ebenso wichtig ist es aber auch, deinem Hund Fortschritte in Anerkennung zu schenken und ihm Belohnungen für die richtige Ausführung von Kommandos zukommen zu lassen. Dies ist eine effektive Methode, um Ihrem Hund positive Bestärkung für gutes Verhalten zu geben. Wenn du einen positiven Ansatz bei der Erziehung deines Hundes verfolgen und ihn für gutes Verhalten belohnst, wird er viel schneller lernen und sich besser an die Regeln halten.

Es ist auch wichtig, eine Balance herzustellen – überfüllte Trainingsstunden oder übertriebene Erwartungshaltung an den Hund sollten vermieden werden; stattdessen solltest du versuchen, dem Training etwas Spannendes hinzuzufügen und dem Hund positive Erfahrungsmöglichkeiten bieten. Ein Beispiel hierfür könnte sein, dem Hund beizubringen „Sitz“ mit verschiedene Arten von Leckerlis oder Spielzeugen zu verbinden – so kann er den Befehl schneller erlernen und immer neugierig bleiben.

Grundgehorsam sollte niemals als Strafe angesehen werden; vielmehr geht es darum, dem Hund beizubringen, bei dir geliebt und respektiert zu sein. Wenn du Geduld hast und eine liebevolle Umgebung schaffst, in der dein Hund gerne lernt – ohne Stress oder Druck – wird er bald alle notwendigen Grundgehorsamskommandos beherrschen!

Die 7 wichtigsten Grundkommandos für deinen Hund

Ein wichtiger Teil der Erziehung ist das Ausüben von Kommandos. Wenn dein treuer Freund die Kommandos beherrscht, erlebt ihr einen entspannten und sicheren Alltag. Jetzt bekommst du Tipps und Tricks, wie du deiner Fellnase die wichtigsten Kommandos beibringst.

1. Kommando "Sitz!"

Das Kommando bringt deinen Vierbeiner in Alltagssituationen zur Ruhe. Egal, ob du deinen Hund vor dem Supermarkt anleinen möchtest oder ob ihr an der Straße warten müsst, mit diesem Kommando fällt vieles leichter.

So trainierst du das Kommando „Sitz!“:

  • Begebt euch in ein ablenkungsfreies Umfeld.
  • Halte ein Leckerli über den Kopf deines Lieblings, sodass er seinen Kopf leicht strecken muss.
  • Führe deine Hand immer weiter nach oben. Nun setzt sich dein Hund automatisch hin, um den Snack nicht aus den Augen zu verlieren.
  • In dem Moment, wenn sich dein Vierbeiner hinsetzt, sage das Kommando „Sitz!“.
  • Lobe und belohne ihn dafür, wenn er das gewünschte Verhalten zeigt.
  • Schritt für Schritt kannst du die Distanz zwischen dir und deinem Vierbeiner vergrößern.
  • Beginne von vorne, wenn deine Fellnase auf dich zukommt anstatt sich hinzusetzen.
  • Belohne und lobe ihn erst, sobald das Kommando korrekt ausgeführt wird.
  • Löse das Kommando immer auf, indem du beispielsweise „Okay!“ sagst und eine bestimmte Geste zeigst.
  • Du kannst in eine Umgebung mit mehr Ablenkung gehen, wenn das gewünschte Verhalten gefestigt ist. Trainiere zum Beispiel während eines Spaziergangs weiter.

2. Kommando "Platz!"

Sobald das Kommando „Sitz!“ gut funktioniert, geht es weiter mit einem Signal, das für noch mehr Entspannung sorgt. In der Hundeschule, in der Bahn oder im Restaurant hilft dir das Kommando „Platz!“, auf deinen Vierbeiner einzuwirken und ihn zu beruhigen. Bei diesem Kommando soll sich deine Fellnase nicht nur hinsetzen, sondern ablegen.

So trainierst du das Kommando „Platz!“:

  • Führe deinen treuen Freund in den Sitz.
  • Halte ihm einen Snack vor die Nase und bewege das Leckerli langsam zu Boden.
  • Nun legen sich die meisten Vierbeiner von allein ab, weil dies die beste Position ist, um dem heißersehnten Leckerli zu folgen.
  • Wenn Hinterteil und Brust am Boden liegen, sage deutlich „Platz!“.
  • Lobe ihn und gib ihm den köstlichen Snack.
  • Deine Fellnase sollte erst aufstehen, wenn du das Auflösesignal zeigst / sagst.
  • Vergrößere beim nächsten Training die Distanz zwischen dir und deinem Hund.
  • Steigere schrittweise die Liegedauer.

3. Kommando "Bleib!"

Wenn dein Liebling an einem Ort verweilen soll, trainiere das Signal „Bleib!“. Das Training für dieses Kommando lohnt sich erst, wenn „Sitz!“ und „Platz!“ beherrscht werden. „Bleib!“ hilft im Alltag zum Beispiel bei Wartezeiten im Supermarkt oder im Restaurant. Jogger und Radfahrer danken es dir, wenn du deinem Freund das Kommando beigebracht hast. Auch im trauten Heim macht es Sinn, das Kommando „Bleib!“ zu nutzen, falls dein Hund auf seiner Hundedecke verweilen soll.

So trainierst du das Kommando „Bleib!“:

  • Trainiere zu Beginn in einem ablenkungsfreien Umfeld. Erst wenn das Kommando sitzt, kann ein Ort mit mehr Reizen in Erwägung gezogen werden.
  • Sprich das Kommando „Sitz!“ oder „Platz!“ aus.
  • Bewege dich langsam rückwärts und benenne das Signal „Bleib!“. Zeige dabei mit einer Handgeste das Stoppsignal (aufgerichtete flache Hand heben).
  • Bleibt dein Vierbeiner an Ort und Stelle, löst du das Training mit einem Auflösesignal auf. Beispielsweise kannst du deine Fellnase zu dir rufen.
  • Bei Erfolg loben und belohnen nicht vergessen!
  • Wichtig ist, dass du das Kommando nicht ständig äußerst, sondern nur einmal das Wort „Bleib!“ aussprichst.

4. Kommando "Nein!"

Bestimmte Bereiche, Verhaltensweisen oder Gegenstände sind für deinen Vierbeiner Tabu. Somit ist dieser Befehl einer der wichtigsten in der Erziehung. Es gibt so einige Dinge, die deine Fellnase nicht darf: Schuhe zerfleischen, Essen vom Tisch klauen und Besucher ablecken. Die Liste lässt sich natürlich noch erweitern. Prüfe deine Grenzen und lege fest, was erlaubt oder eben nicht erlaubt ist. Besondere Bedeutung hat das Kommando beim Thema Giftköder. Hier rettet das Signal sogar Hundeleben. Nutze das Kommando nicht ständig, denn sonst verliert es seine bedeutende Signalwirkung.

So trainierst du das Kommando „Nein!“:

  • Lege einen Hundesnack in deine Handfläche.
  • Sobald deine Fellnase das Leckerli aufnehmen möchte, sagst du deutlich „Nein!“. Schließe dabei deine Hand.
  • Zeige die Leckerei erneut und wiederhole den Ablauf.
  • Erst in dem Moment, wenn dein Hund die geschlossene Hand nicht mehr anstupst und er Augenkontakt aufnimmt, zeigst du ihm den Snack.
  • Jetzt erlaube ihm mit dem Signal „Nimm!“ das Aufnehmen der Leckerei.
  • Im weiterführenden Training legst du den Snack nicht in deine Hand, sondern auf den Boden.

5. Kommando "Aus!"

Es kommt vor, dass Dinge im Maul deines Lieblings landen, die dort nichts zu suchen haben. Manches geht sogar mit Lebensgefahr einher (Gift, Glas). Zudem muss dein Hund beim Apportieren seine Beute wieder hergeben, sonst macht das Spiel keinen Sinn.

So trainierst du das Kommando „Aus!“:

  • Ein attraktives Tauschgeschäft, dem dein Hund nicht widerstehen kann, funktioniert am besten. Biete ein Leckerli oder sein Lieblingsspielzeug an.
  • Dafür muss deine Fellnase seine Beute fallen lassen.
  • Sage dabei klar und deutlich „Aus!“.
  • Gib ihm das Tauschobjekt.
  • Nach einiger Zeit brauchst du kein Tauschgegenstand mehr, denn dein Hund reagiert allein auf den Befehl und das Lob.

6. Kommando "Hier!"

Das Signal gehört zu den wichtigen Kommandos, da mit diesem ein zuverlässiger Rückruf einhergeht. „Hier!“ dient der Sicherheit von Umwelt, Tier und Mensch. Zugleich ist der Befehl die Erlaubnis für Freilauf.

Häufig lernen junge Hunde das Kommando im Handumdrehen. Besonders Welpen neigen dazu, ihrem Rudelführer hinterherzulaufen.

So trainierst du das Kommando „Hier!“:

  • Kommt dein Vierbeiner auf dich zu, sage „Hier!“ und zeige ihm, wie sehr du dich darüber freust.
  • Deine offene und freundliche Körpersprache und positive Stimmung soll deine Fellnase einladen, jederzeit gerne zu dir zu kommen.
  • Sobald dein Liebling bei dir ist, hat er eine Belohnung verdient (Leckerli, Spielzeug oder Streicheleinheit).
  • Verstärke positives Verhalten durch Zuwendung und Lob, besonders in der Anfangszeit.
  • Das Zurückkommen muss für deinen Hund interessanter und schöner sein als die Umgebung.

7. Kommando "Bei Fuß!"

Mit diesem Signal erreichst du, dass dein Vierbeiner angeleint sowie unangeleint an deiner Seite läuft. Vor allem an stark befahrenen Straßen bringt das Kommando Klarheit und Sicherheit. Auch in Stresssituationen lenkst du deinen Hund mit diesem Befehl ab und sorgst für Entspannung.

So trainierst du das Kommando „Bei Fuß!“:

  • Nimm einen Hundesnack in die linke Hand.
  • Dein treuer Freund steht angeleint an deiner linken Seite.
  • Bewege dich nun langsam vorwärts.
  • Bestenfalls folgt dir dein Hund. Seine Augen folgen vor allem deiner Leckerli-Hand und suchen immer wieder Blickkontakt.
  • Sage das Kommando „Bei Fuß!“.
  • Schlendert deine Fellnase ruhig neben dir her, gibst du die leckere Belohnung frei.
  • Bleibe stehen, wenn er an der Leine zieht und bellt. Sobald sich dein Hund beruhigt hat, gehst du weiter.
  • Variiere im nächsten Schritt das Tempo.
  • Wenn bisher alles gut läuft, kannst du es auf einem eingezäunten Grundstück unangeleint probieren.
  • Trainiere nur kurze Sequenzen, da es deinem Liebling viel Konzentration kostet.

Kommandos für deinen Hund - Konsequenz und deutliche Aussprache beachten

Für alle 7 Grundkommandos gilt: Sei konsequent und geduldig. Nur wer am Ball bleibt und regelmäßig trainiert, sieht Erfolge. Es gibt Tage, da läuft nicht viel und der Fortschritt bleibt aus.Das ist ganz normal und kein Grund zur Sorge. Verschiebe das Üben auf einen anderen Tag, wenn du Stress hast oder schlecht drauf bist.

Drücke dich im Training verbal deutlich aus. Nutze kurze Kommandos wie „Nein!“, „Sitz!“ und „Bleib!“. Zu lange Phrasen wie zum Beispiel „Komm her zu mir und bleib an meiner Seite!“ stiften im Hundekopf oft Verwirrung. Dein Hund hat feine Antennen und spürt, wie Ernst du es meinst. Sei während des Trainings konzentriert, aber nicht verbissen. Es soll Spaß machen, denn zu viel Druck führt nirgendwo hin und schadet eurer Beziehung.

Die 8 häufigsten Fehler, die beim Grundgehorsamstraining gemacht werden und wie man sie vermeidet

Beim Grundgehorsamstraining gibt es einige Fehler, die Hundeanfänger oft begehen. Hier sind 8 häufige:

1. Unzureichendes Loben des Hundes

Es ist wichtig, den Hund für seine korrekten Befehle zu loben und ihn dazu zu ermutigen, den richtigen Weg einzuschlagen. Wenn man den Hund nicht lobt, wird er sich nicht anstrengen und nicht gewillt sein, hart zu arbeiten und sich beim Training Mühe zu geben.

2. Nicht konsequent sein

Konsequenz ist eines der Schlüsselwörter beim Training. Wenn man nicht konsequent sind, versteht der Hund nicht, was man von ihm erwarten. Er wird unkonzentriert und verwirrt sein. Das wiederum wird zu schlechtem Verhalten führen.

3. Zu viel Druck auf den Hund ausüben

Einer der größten Fehler beim Grundgehorsamtraining ist es übermäßigen Druck auf den Hund auszuüben oder ihn zu bestrafen. Dies führt nur dazu, dass der Hund verängstigt wird und es einem schwieriger macht, mit ihm zu trainieren. Stattdessen sollte man dem Hund positive Bestärkung geben und ihn belohnen, wenn er etwas Richtiges tut.

4. Nicht genug Zeit investieren

Egal ob es um Grundgehorsam oder andere Trainingsmethoden geht – Zeit ist entscheidend! Das Training muss regelmäßig stattfinden und man muss genug Zeit investieren, damit der Hund die Befehle lernen kann und versteht.

5. Ablenkung des Hundes ignorieren

Ablenkungen können schwerwiegende Auswirkungen auf das Lernverhalten des Hundes haben und seine Fähigkeit beeinträchtigen, einen Befehl in einer bestimmten Situation richtig auszuführen oder zu reagieren. Daher sollte man versuchen, Ablenkungsfaktoren so weit wie möglich zu minimieren oder mit speziell entwickelten Übungen darauf vorzubereiten.

6. Die Kommandos mehr als einmal geben

Es ist wichtig, dass alle Kommandos eindeutig formuliert sind und immer gleich bleibend gehalten werden; Sag niemals „Komm“ mehr als einmal oder ändere die Formulierung abwechselnd in „Komm jetzt!“ Oder „Komm her!“ Dies machte es dem Hund schwer zu verstehen was von ihm erwartet wird.

7. Ungeduld zeigen

Geduld ist unerlässlich beim Training eines Hundes; manchmal braucht er etwas länger (oder kürzer) um etwas Neues zu lernen als andere Welpen oder Erwachsene Tiere in seinem Alter oder Rasseklasse – aber all diese Faktoren spielen keine Rolle und Ihr Ziel sollte es sein jeden Tag einen Schritt weiterzukommen im Training Ihres Lieblings!

8. Ignorieren von Fehlverhalten

Man sollte versuchen Fehlverhalten frühzeitig anzugehen, anstatt es zuzulassen bis es schlimmer wird (was hoffentlich niemals passiert!) Desto länger Sie Fehlverhalten ignorieren, desto schwieriger wird es das Verhalten des Hundes zu ändern. 

Fazit

In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Kommandos für den Hundegrundgehorsam besprochen. Es ist wichtig, dass ein Hund diese kennt und befolgt, um ein souveräner und gehorsamer Begleiter zu sein. Die wichtigsten Kommandos sind „Sitz“, „Platz“, „Bleib“, „Komm“, „Bring“, „Bei Fuß“ und „Hierher!“. Wenn ein Hund diese beherrscht, ist es leichter für Sie, mit ihm zu arbeiten und ihn zu erziehen.

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7 Tipps, um dem Hund das Bellen abzugewöhnen

Hund das Bellen abgewöhnen

7 Tipps, um dem Hund das Bellen abzugewöhnen

Bellen gehört zu Hunden einfach mit dazu. Es ist grundsätzlich eine völlig normale Verhaltensweise und dient der Kommunikation. Bellt Dein Hund allerdings oft unangebrachterweise, kann dies ein Zeichen für tiefgreifendere Probleme sein.

Was man wissen muss - bevor es losgeht

  • Bellen ist ein natürliches Verhalten von Hunden und dient der Kommunikation
  • Hunde bellen aus verschiedensten Gründen – zum Beispiel Freude, Angst oder Unsicherheit
  • Dich anzubellen, sollte Deinem Hund keinen Erfolg bringen
  • Belohne beim Abtrainieren des Bellens nur positive Verhaltensweisen mit Leckerlis
  • Unterbinde das Bellen nicht überall, sondern nur da, wo es unangemessen is

Warum bellen Hunde?

Für Hunde ist das Bellen ein Mittel der Kommunikation – sowohl mit anderen Hunden als auch mit Menschen. Es kann auf viele verschiedene Arten geschehen und jeweils etwas ganz anderes bedeuten. Wir Menschen sind leider nicht immer dazu in der Lage, die Verlautbarungen unserer Vierbeiner richtig zu interpretieren. Oft nehmen wir das Bellen einfach nur als störend war und machen uns keine umfassenderen Gedanken über den Sinn dahinter. Sei Dir jedoch sicher, dass Dein Hund mit seinen Äußerungen etwas sagen will.
Bellen kann zahlreiche Hintergründe haben. Zu diesen zählen zum Beispiel:
  • Freude
  • Glück
  • Trauer
  • Angst
  • Unsicherheit
  • Aggression
  • Gewohnheit
  • Wut
  • Hunger
  • Träumen
  • das Bedürfnis, Gassi zu gehen
  • Schmerzen
Nicht alle Ursachen des Bellens müssen also beseitigt werden. Nur dann, wenn Dein Hund sich mit seinen Verlautbarungen häufig unangemessen verhält, solltest Du dem auf den Grund gehen. Als Faustregel gilt hier: Finde immer zuerst den Auslöser des Bellens heraus. Nur dann kannst Du diesen erfolgreich beseitigen.

Hund bellt ohne Grund - was tun?

Gleich vorweg: In der Regel bellt kein Hund ohne Grund. Sollte Dein Hund andauernd ohne ersichtlichen Auslöser bellen oder kläffen, ist vermutlich eine Ursachenforschung nötig. Achte einmal darauf, ob es nicht doch bestimmte Situationen und Auslöser gibt, die Deinen Vierbeiner zum Bellen bringen. Oft stecken hinter Bellen etwa Furcht, Langeweile, das Bedürfnis der Revierverteidigung oder Forderungen an Dich. Hast Du den Auslöser gefunden, kannst Du Deinem Hund das Bellen effektiv abtrainieren.
Auch, wenn Du die Ursachen noch nicht gefunden hast, gilt aber folgender Grundsatz: Dein Hund darf mit dem unerwünschten Bellen keine Erfolgserlebnisse verbinden. Ignoriere unerwünschte Verhaltensweisen daher und reagiere nur, wenn Dein Vierbeiner sich vorbildlich verhält.

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Hund bellt, wenn es klingelt

Ein Hund, der bellen muss, sobald es an der Tür klingelt, kann seinen Besitzern durchaus den letzten Nerv rauben. Gerade, wenn häufig Besuch kommt, wird das laute Bellen gerne einmal zur Geduldsprobe.
Dass ein Hund zu bellen beginnt, sobald es klingelt, kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen wäre da natürlich sein Beschützerinstinkt. Hunde möchten ihr eigenes Revier verteidigen. Das Klingeln weist auf einen Eindringling hin und so fühlt sich Dein Hund verpflichtet, diesen zu begutachten. Manchmal bellen Hunde auch, sobald Sie die Ankunft eines Familienmitglieds oder Freundes wahrnehmen. Dies geschieht oft schon, bevor es überhaupt zum Klingeln kam. In solchen Fällen will Dein Hund durch das Bellen einfach Freude ausdrücken und Dich über die Ankunft einer bekannten Person informieren.
Weitere Gründe für das Losbellen, sobald es klingelt, können auch in der Erziehung im Welpenalter begründet sein. Dein Hund hat damals nämlich durchaus mitbekommen, dass die Menschen kurz nach dem Klingeln immer aufspringen und sich auf den Weg zur Tür machen. Nur zu gerne läuft der niedliche Mitbewohner dann mit und wird von den Gästen ausgiebig begrüßt. Mit der Zeit könnte er so auf den Gedanken kommen, dass die Besucher seinetwegen klingeln. Selbstverständlich fühlt er sich dann verpflichtet, bei jedem Klingeln zur Tür zu laufen und zu bellen.

Was tun, wenn der Hund nach dem Klingeln bellt?

Glücklicherweise kannst Du Deinem Hund das Bellen nach dem Klingeln abgewöhnen. Fühlt dieser sich beispielsweise für die Begrüßung von Gästen verantwortlich, ist es hilfreich, ihn auf seinen Platz, beziehungsweise in sein Körbchen* zu schicken und das Aufstehen zu verbieten. So signalisierst Du, dass der Besuch Dir gilt und nicht Deinem Hund. Bleibt Dein Vierbeiner brav sitzen, darfst Du ihn gerne mit einem Leckerli und viel Lob belohnen.

Gleiches gilt, wenn Hunde sich verpflichtet fühlen, vor jedem „Eindringling“ zu warnen. Verweise ihn in sein Körbchen und stelle klar, dass dies nicht in seinen Aufgabenbereich fällt. Zu Übungszwecken kannst Du auch jemanden mit Absicht klingeln lassen, ohne immer zu öffnen.

Hund bellt jeden an

Dein geliebter Vierbeiner bellt einfach jeden an, an dem ihr vorbeilauft und es ist Dir schon fast peinlich, überhaupt nach draußen zu gehen? Ein derartiges Verhalten legen meist Hunde an den Tag, die sich sehr unsicher fühlen. Als Folge haben sie in jeder erdenklichen Situation, die andere Menschen oder Tiere involviert, den Drang, sich verteidigen zu müssen.
Versuche in solchen Fällen, Deinem Hund Sicherheit zu vermitteln, indem Du ihn zum Beispiel streichelst, ihm beruhigend zuredest und ein Leckerli verabreichst. Oft erkennst Du schon vorher, dass Dein Hund gleich bellen wird. Dann kannst Du vorbeugend aktiv werden.

Hund bellt im Schlaf

Hast Du schon einmal beobachtet, dass Dein Vierbeiner im Schlaf Geräusche von sich gibt? Zum Beispiel ein leises Fiepsen, ein Knurren oder auch lautes Bellen? Dies ist erst einmal nichts Ungewöhnliches, denn genau wie wir Menschen, träumen natürlich auch Hunde. Während der REM-Phase ist Bellen daher keine Seltenheit. Körperliche Bewegungen kommen ebenfalls vor. Solltest Du also wieder einmal mitbekommen, wie Deine Fellnase im Schlaf mit den Augenlidern zuckt, sich dreht und wälzt oder ein bisschen bellt, ist dies kein Anlass zur Sorge.

Darf ein Hund im Schlaf aufgeweckt werden?

Du möchtest Deinem Hund das Bellen im Schlaf abgewöhnen, indem Du ihn aufweckst? Dies ist keine so gute Idee. Für Hunde ist ausreichend qualitativ hochwertiger Schlaf nämlich sehr wichtig. Einige Hunderassen schlafen sogar bis zu 20 Stunden am Tag. Wird die Erholung langfristig ständig gestört, kann dies negative Folgen haben – zum Beispiel eine verminderte Leistung des Immunsystems und dementsprechend eine höhere Anfälligkeit für Krankheiten.

Versuche daher, Aktivitäten wie Staubsaugen, lautes Fernsehen oder Partys nicht gerade dort durchzuführen, wo Dein Hund gemütlich schläft. Auch andere Störquellen wie laute Kleinkinder sollten ferngehalten werden.

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Albträume

Wirkt das Bellen Deines Hundes tatsächlich durchdringend, schreckhaft und sehr aufgeregt, erlebt er vermutlich gerade einen Albtraum. Auch in diesem Fall, ist es aber keine gute Idee, ihn aufzuwecken. Im Gegenteil: Du würdest ihn nur abrupt aus dem Schlaf reißen und er wäre vermutlich verwirrt und desorientiert. Hast Du das Gefühl, dass Dein Hund sehr unruhig ist, kannst Du ihm mit ruhiger Stimme gut zureden und ihn eventuell ganz sanft und langsam streicheln.

Hund bellt ohne Grund in der Wohnung

Dein geliebter Zweibeiner bellt ohne Grund in der Wohnung? Derartiges Verhalten kann durchaus vorkommen, wenn ein Hund alleine gelassen wird. Er fühlt sich dann einsam und bellt aus Verzweiflung, beziehungsweise, um Aufmerksamkeit zu erregen. Vermutlich hegt er die Hoffnung, dass Du sein Bellen erhörst und zurückkommst. Zumeist befindest Du Dich aber weit weg und lediglich die Nachbarn hören Deinen Hund. Manchmal fangen Hunde, die alleine sind, auch an, Schuhe oder andere Gegenstände zu zerkauen.
Aus Liebe zu Deinen dann vermutlich genervten Mitmenschen und Deiner Einrichtung solltest Du das Alleinsein mit Deinem Hund trainieren. Dazu beginnst Du am besten mit kleinen Zeitabschnitten. Übe zunächst einmal, Jacke und Schuhe anzuziehen und schaue, wie Dein Vierbeiner darauf reagiert. Ist alles in Ordnung, kannst Du einen Schritt weiter gehen und Dich kurz aus der Wohnung bewegen. Komme dann ganz entspannt und unaufgeregt wieder zurück und signalisiere Deinem Hund so, dass alles völlig in Ordnung ist. Mit der Zeit wirst Du ihn immer länger alleine lassen können. Probiere zum Beispiel einmal, einen kurzen Einkauf zu machen oder ein Eis essen zu gehen.

Beachte jedoch: Auch, wenn Dein Training Früchte trägt, ist dies kein Freibrief dafür, Deinen Hund ständig über viele Stunden hinweg alleine zu lassen. Als Faustregel gilt: Länger als 4 bis 5 Stunden sollte Dein Vierbeiner sich nicht alleine beschäftigen müssen. Bist Du länger weg, dann engagiere andere Leute – zum Beispiel Freunde, Familienmitglieder oder einen Hundesitter*, die sich mit Deinem Hund beschäftigen.

Präpariere die Wohnung außerdem so, dass Dein Hund sich darin wohlfühlt. Richte zum Beispiel seine Lieblingsplätze schön her und stelle frisches Wasser und etwas Trockenfutter bereit. Zur Unterhaltung darf gerne ein Hundespielzeug – etwa ein Snackball* bereitliegen.

Es ist grundsätzlich sehr vorteilhaft, das Alleinsein schon im Welpenalter zu trainieren. Je früher Dein Hund sich daran gewöhnt, desto größer ist später der Erfolg.

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Wenn der Hund Menschen anbellt

Es kann zahlreiche Gründe dafür geben, dass ein Hund Menschen anbellt. Zu den häufigsten gehören:

Freude darüber, jemanden zu sehen

In diesem Fall ist Dein Hund einfach nur glücklich, Dich oder eine geliebte Person begrüßen zu dürfen.

Unsicherheit gegenüber Fremden

Bellt ein Hund alle fremden Menschen an, plagt ihn vermutlich eine grundsätzliche Unsicherheit. Gleiches kann auch auf Begegnungen mit anderen Hunden zutreffen. Durch Streicheln und gutes Zureden kannst Du in solchen Situationen ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.

Angst vor bestimmten Personen

Wenn Dein Hund nur bestimmte Personen anbellt, kann dies mit erlebten Traumata zu tun haben. Wurde er zum Beispiel schon einmal im Park von einem Jogger getreten, kann es sein, dass er auf vorbei joggende Menschen grundsätzlich aggressiv reagiert. Auch, wenn er Individuen, mit denen er negative Erlebnisse verbindet, wiedersieht, zeigt er unter Umständen durch Bellen seine Angst.

Revierverteidigung

Je nach Rasse können Hunde sehr besitzergreifend sein und ihr Revier mit großem Nachdruck verteidigen. Das eigene Zuhause gilt dem Hund definitiv als Revier und wird gerne vor vermeintlichen „Eindringlingen“ geschützt. Fremde Menschen, Hunde oder andere Tiere werden von Deinem Hund dann erst einmal eine Lektion darüber bekommen, wer der Herr im Haus ist.

Langeweile / zu wenig Aufmerksamkeit

Du hast im Alltag viel zu tun und Dein Hund ist das 5. Rad am Wagen? In solchen Fällen kann es sein, dass Dein Vierbeiner durch sein Bellen einfach Deine Aufmerksamkeit einfordern will. Er möchte sich bemerkbar machen und etwas Aktivität geboten bekommen. Nicht nur fühlen sich Hunde in solchen Situationen vermutlich einsam, sie langweilen sich aus. Ein Hund möchte als intelligentes Wesen aber beschäftigt und stimuliert werden. Die Lösung einem derartigen Szenario liegt also auf der Hand: Beschäftige Dich mehr mit Deiner Fellnase und biete ein gewisses Alltagsprogramm an. Hast Du zu wenig Zeit, sorge dafür, dass andere Menschen es tun.

Für die Zeit, die Dein Hund alleine verbringen muss, solltest ihm Beschäftigung bieten – also zum Beispiel ein Hundespielzeug* oder einen Kauknochen* bereitlegen.

Frust

Manch ein Hund bellt auch aus Frust. Vielleicht hatte er von Dir oder jemand anderem eine Belohnung oder ein bestimmtes Verhalten erwartet. Tritt das aus Sicht Deines Hundes gewünschte Ereignis dann nicht ein, zeigt er sich unter Umständen frustriert und bellt los.

7 Tipps, um dem Hund das Bellen abzugewöhnen

1. Ursache erkennen

Möchtest Du Deinem Hund das Bellen abgewöhnen, steht an erster Stelle die Diagnose der Ursache. Mache Dir also Gedanken darüber, in welchen Situationen es zum Bellen kommt und gegen wen sich dieses richtet. Hast Du den Auslöser gefunden – zum Beispiel Unsicherheit, angewöhntes Verhalten oder Beschützerinstinkt -, kannst Du diesen gezielt angehen.

2. Die Körpersprache Deines Hundes vor dem Bellen erkennen

Viele Hunde kündigen das Bellen kurz vorher an. Oft verändert sie etwas ihre Mimik und Gestik, verkrampfen oder knurren. Beobachte genau, wie sich Dein Hund verhält, kurz bevor er bellt. Erkennst Du dieses Verhalten dann sicher, kannst Du das Bellen eventuell unterbinden, indem Du mit Deinem Hund sprichst, ihn beruhigend streichelst oder ihm ein Leckerli gibst.

3. Beschäftigung durch Spielen

Bellt Dein Hund, weil ihm langweilig ist und er gerne aktiver wäre, solltest Du ihn einmal so richtig auspowern. Begib Dich auf ausgedehnte Spaziergänge, nimm ein Spielzeug mit und beschäftige Deine Fellnase. Vielleicht ist er danach so müde, dass er auf Bellen gar keine Lust mehr hat.

4. Leinenführigkeit trainieren

Übe, Deinen Hund draußen an der Leine* auszuführen. Sollte er unterwegs andere Menschen oder Hunde anbellen, kannst Du so besser auf ihn einwirken.

5. Vorbildliches Verhalten belohnen

Du trainierst Deinem Hund neue Verhaltensweisen an und er macht Fortschritte? Prima, vergiss aber nicht, ihn dafür ausreichend zu belohnen. Dies kann zum Beispiel durch das Verfüttern von Leckerlis geschehen. Auch auf Lob reagieren viele Hunde sehr wohlwollend. Da sie ihre Herrchen und Frauchen für gewöhnlich sehr lieben, möchten sie diesen natürlich gefallen.
Schafft es Dein Hund also zum Beispiel, nicht zu bellen, wenn die Tür klingelt oder ihr an fremden Hunden vorbeilauft, gibt ihm ruhig ein Leckerli und lobe ihn dafür.

6. Werde selber gelassener

Die Stimmungsschwankungen von Menschen färben durchaus auf ihnen nahestehende Vierbeiner ab. Du hast ein inniges Verhältnis mit Deinem Hund und bist oft unruhig, gestresst oder nervös? Die Chancen stehen gut, dass diese Grundstimmung sich auch auf Deinen Hund überträgt. Dieser hat schließlich sehr feine Antennen dafür, wie es Dir geht. Vielleicht möchte er Dich auch beschützen, indem er Deine Sorgen aufnimmt oder Dich mit lautstarkem Bellen verteidigt.
Versuche daher, gelassener zu werden und mehr Ruhe auszustrahlen. Dies kann Deinen Hund beruhigen, seine nervöse Grundstimmung reduzieren und folglich zu weniger Bellen führen.

7. Professionelle Hilfe suchen

Manchmal helfen selbst die größten Mühen nicht, um einem Hund das Bellen abzugewöhnen. In solchen Fällen sollte professionelle Hilfe in Betracht gezogen werden. Ein spezialisierter Hundetrainer* kennt sich mit dem Thema gut aus und hilft dir gerne weiter. Leidet Dein Hund unter früheren Traumata, kann eventuell auch ein Hundetherapeut behilflich sein. Gemeinsam werdet Ihr dort herausfinden, wie die Trigger fürs Bellen eliminiert werden können.

Fazit: Wie Du Deinem Hund das Bellen abtrainierst, hängst maßgeblich davon ab, was die Ursache ist. Finde diese durch aufmerksame Beobachtung heraus und gehe sie gezielt an. Kommst Du alleine nicht weiter, suche Dir professionelle Hilfe.

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Hund Autofahren beibringen – Schritt für Schritt-Anleitung

Hund Autofahren

Hund ans Autofahren gewöhnen - Schritt für Schritt-Anleitung

Wenn Dein Hund Autofahren liebt, voller Freude ins Auto springt und seine Ohren genüsslich im Fahrtwind flattern lässt, kannst Du entspannt mit Deinem Vierbeiner verreisen. Doch nicht immer klappt das von Anfang an. Manche Vierbeiner sind total gestresst, sobald der Motor angeht. Aus Angst wimmert die Fellnase, meldet sich lautstark zu Wort oder der Mageninhalt kommt zum Vorschein. Wir zeigen Dir Schritt für Schritt, wie Du Deinen vierbeinigen Freund unterstützen kannst, das Autofahren lieben zu lernen.

Hund Autofahren beibringen - je früher, desto besser

Früh übt sich, denn junge Hunde lernen am schnellsten, wie schön Autofahren sein kann. Im Idealfall übt der Züchter bereits im Welpenalter mit dem Hund, dass Autofahren nichts Bedrohliches ist. Sobald der Welpe in den ersten Monaten das Auto kennenlernt, hat die kleine Fellnase auch später kein Problem mit dem motorisierten Ding. Bevor Du Deinen neuen Freund beim Züchter abholst, solltest Du nachfragen, ob der Vierbeiner schon im Auto gefahren ist. Wenn nicht, braucht es etwas Zeit und Geduld, um den Welpen eine erste positive Autoerfahrung zu geben.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans einfach später. Es ist niemals zu spät, einen älteren Hund ans Autofahren zu gewöhnen. Zuerst einmal muss das Problem erkannt werden: Hat Dein Hund beim Autofahren mit Übelkeit zu kämpfen? Jault er auf, sobald der Motor dröhnt? Will er nicht einsteigen? Die Probleme und Ängste sind so individuell wie das Wesen Deines Vierbeiners. Mit Ruhe, Geduld und Liebe kann jeder Hund das Autofahren lernen.

Autofahren mit Hund - wichtige Gedanken, bevor das Training startet

Jede Angst ist real. So wie wir Menschen bestimmte Ängste mit uns tragen, sind auch Vierbeiner davon betroffen. Deshalb sollte das Problem des vierbeinigen Freundes immer Ernst genommen werden. Leider hört man von manchen Hundebesitzern Worte wie: „Da muss er durch!“. Das ist alles andere als fair und liebevoll. Das Vertrauen zwischen Mensch und Tier bekommt durch solche Herangehensweisen einen großen Riss. Zudem wächst beim Hund die Angst bis hin zur unüberwindbaren Panik.
Freue Dich beim Training über jeden winzigen Fortschritt. Rückschritte sind Teil der Übung, sodass Ärger und Ungeduld absolut fehl am Platz sind. Stelle Dir vor, das Training fließt wie eine Welle. An einem Tag schwimmt Ihr auf Erfolgskurs und an einem anderen geht Ihr unter. Diese Wellen schlagen weniger extrem nach unten aus, wenn Du konsequent und achtsam mit Deiner Fellnase arbeitest. Geduld ist das Zauberwort – es lohnt sich, immer.
Lass das Training ausfallen, wenn Du einen miesen Tag hast. Dein Vierbeiner spürt das sofort und seine Unsicherheit wächst. Stress, Gereiztheit und schlechte Laune sind fiese Trainingsbegleiter. Solche Stimmungstiefs gehören zum Leben, aber stören das Training immens. Genieße an solchen Tagen lieber einen entspannten Spaziergang mit Deinem Liebling. Das hebt meist Deine Stimmung im Nullkommanichts und Du fühlst Dich danach besser.
Zwinge Deine Fellnase niemals zum Autofahren. Zwang und Druck zerstört das Vertrauen im Handumdrehen. Der beste Lerneffekt zeigt sich, wenn Dein Hund das Autofahren selbst erkunden und sich eigenständig weiterentwickeln darf. Gemeinsame Erfolgserlebnisse schaffen viel Freude und stärken die Bindung zwischen Dir und Deinem Vierbeiner. Das ist es doch, was wirklich zählt.
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Hund und Autofahren - Schritt für Schritt zum Erfolg

Wie kann ein Autofahrtraining im Detail aussehen? Jetzt gehen wir darauf ein, wie Du Deinem Hund das Autofahren step by step mit positiver Zuwendung beibringst.

1. Der Vierbeiner braucht Zeit, um das motorisierte Ding von innen und außen kennenzulernen. Der Motor bleibt dabei erstmal aus. Vorab öffnest Du die Heckklappe sowie die Türen und legst seine Lieblingsdecke ins Auto. Lege die Decke oder seine vertraute Box auf den Platz, wo er später sitzen soll. Dein Hund braucht einen eigenen Bereich, der nur ihm gehört. Verteile Leckerlis auf seinem Platz im Auto, denn das ermutigt ihn zur Erkundung des Fahrzeugs. Empfehlenswert ist es, den Vierbeiner bereits im trauten Heim an die Transportbox* zu gewöhnen. So wird die Box für Deinen Hund zum sicheren Rückzugsort. Mit vertrauten Gegenständen wie beispielsweise der Decke oder seinem Lieblingsspielzeug fällt es der Fellnase wesentlich leichter, das Autofahren zu lernen. Von Anfang an entsteht dann ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

2. Im nächsten Schritt gibst Du Deinem Hund unangeleint die Möglichkeit, das Auto in aller Seelenruhe zu besichtigen. Gib ihm dabei ausreichend Zeit. Dränge ihn zu nichts, was er nicht möchte. Versuche in diesem Fall, den Trainingsbeginn so einfach wie möglich zu gestalten. Du kannst zum Beispiel damit starten, ihm jeden Tag direkt am Auto sein Futter zu geben. Stelle die Futterschüssel von Tag zu Tag näher an das Fahrzeug. Sobald Dein Hund Fortschritte macht, kannst Du im nächsten Schritt seinen Futternapf im Auto positionieren. Zuerst am Rand des Autos, dann immer weiter hinein, bis das Futter auf seiner Decke oder in seiner Box steht. Dein Hund gibt das Tempo vor. Bleibe am Ball und vor allem: Sei geduldig! Irgendwann ist es soweit und Ihr könnt gemeinsam per Auto die Welt erkunden.

3. Manche Hunde bevorzugen ein bestimmtes Spielzeug. Das interaktive Spielzeug* lässt keine Langeweile aufkommen. Andere Vierbeiner lieben Bälle, Musik oder eben Leckerlis. Was hat Dein Hund besonders gerne? Ganz gleich, ob Spielzeug oder Futter – dem Hund hilft ein vertrautes Objekt, um das Autofahren entspannt kennenzulernen. Geht Dein Hund freiwillig und angstlos ins Auto, kannst Du ihm etwas Feines zum Kauen anbieten. Dadurch lernt er, in Ruhe auf seinem Platz zu verweilen.

4. Schließe die Türen zum ersten Mal, wenn Dein Freund außerhalb des Fahrzeugs sitzt. Jetzt achtest Du auf seine Reaktion. Erschreckt ihn das Geräusch? Gib ihm dann seine Lieblingsleckerlis, wenn die Tür zufällt. Das wiederholst Du, bis sich Dein Hund daran gewöhnt hat. Sobald die Fellnase das Türgeräusch entspannt hinnimmt, versuchst Du in Ruhe die Türen zu schließen, wenn Dein Liebling im Auto sitzt. Übe das mehrmals um sicherzugehen, dass diese Situation keinen Stress in der Hundeseele auslöst.
5. Wenn Dein Hund lässig im Auto sitzt und an seinem Spielzeug knabbert, kannst Du das erste Mal den Motor anstellen. Bleibt er auch bei laufendem Motor ruhig und gelassen, lobst Du ihn ausgiebig dafür. Verlängere den Zeitraum des Motorlaufens nach und nach. Setze das Auto in Bewegung, aber nur, wenn Dein Vierbeiner bei laufendem Motorgeräusch entspannt bleibt.
6. Hole Dir am besten einen Helfer hinzu. Dieser kann Deine Fellnase während der Fahrt im Auge behalten. Auch hier gilt: Lob und Belohnung bei entspanntem Verhalten bestärkt Deinen Hund, dass alles gut ist. Zeigt er Anzeichen von Unwohlsein, solltest Du sofort anhalten. Dann heißt es: einen Schritt zurückgehen und noch länger im stehenden Auto üben. Auch wenn er die erste Fahrt gechillt in Kauf nimmt, sollte diese nicht länger als 5 Minuten sein. Von Tag zu Tag kannst Du die Fahrtzeit verlängern.
7. Bei einer kurzen Spritztour wird sich Dein Freund freuen, wenn Ihr an einem beliebten Ort anhaltet. Lass ihn erst aussteigen, wenn er ruhig ist. Das kann etwas dauern, denn die Freude ist schließlich groß. Auch hier gilt das Motto: Geduld führt zum Erfolg. Zu einem späteren Zeitpunkt sollte Dein Hund lernen, für eine gewisse Zeit alleine im Fahrzeug zu bleiben. Achte dabei immer auf die Temperaturen, denn das Auto erhitzt sich rasend schnell und wird so zur gesundheitlichen Gefahr.

Einen älteren Hund ans Autofahren gewöhnen - so gelingt's

Natürlich ist das Welpenalter die beste Zeit, denn dann lernen die Kleinen am schnellsten. Wenn ein erwachsener Hund Zuhause einzieht, hat er bereits verschiedene oder eben keine wichtigen Erfahrungen in seinem Hundeleben gemacht. Bei einem Vierbeiner mit Vergangenheit ist besonders viel Zuwendung und Geduld gefragt, um ihm das Autofahren näherzubringen. Es kann gut sein, dass die Fellnase weniger aufgeschlossen gegenüber neuen Dingen ist. Damit die notwendige Fahrt zum Tierarzt* nicht in einem Fiasko ausartet, braucht ein erwachsener Hund beim Autofahren üben meist etwas mehr Zeit als ein Welpe.

Zuerst einmal braucht der erwachsene Vierbeiner Vertrauen und Geborgenheit im Zuhause. Sobald er sich im trauten Heim sicher fühlt, kannst Du mit dem Training starten. Die Transportbox sollte idealerweise schon eine Zeit lang in der Wohnung stehen, damit Dein Hund diese ausgiebig erkunden kann. Den nächsten Schritt gehst Du an, wenn sich die Fellnase in der Transportbox wohlfühlt. Er hält ein Nickerchen in der Box? Wunderbar! Das Training kann weitergehen. Überfordere Deinen erwachsenen Hund niemals. Oft wissen Hundebesitzer nicht, was der Vierbeiner in seinem bisherigen Hundeleben schon alles erlebt hat. Bleibe immer verständnisvoll und geduldig. Umso mehr Dankbarkeit und Liebe bekommst Du zurück, wenn Du mit ihm liebevoll und nachsichtig umgehst. Sei dennoch konsequent und trainiere mit Deinem Hund regelmäßig.

Gehe mit ihm ganz entspannt am Auto entlang. Lass Deinen Hund am Fahrzeug schnuppern und belohne ihn mit Leckerlis. Die Hundeleckerlis* sind ein abwechslungsreicher Kauspaß für Deinen vierbeinigen Freund. Klappt das Erkunden des Autos ohne Angst, kannst Du das oben beschriebene Schritt für Schritt-Training weiterführen. Bringe Deinen Vierbeiner auf andere Gedanken, wenn er verhalten oder ängstlich reagiert. Starte das Training an einem anderen Tag von Neuem. Erst wenn eine Übungsetappe problemlos von statten geht, ist es Zeit für den nächsten Schritt. Gehe zwischendurch mit Deiner Fellnase einfach zum Fahrzeug, öffne die Türen und verschließe sie wieder. Lauft danach die normale Gassirunde. So lernt Dein Liebling, dass das Auto etwas ganz Selbstverständliches ist. Beim Hund stellt sich nach und nach eine gewisse Routine ein.

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Übelkeit beim Autofahren - bewährte Tipps

Leidet Dein Hund beim Autofahren unter Übelkeit, liegt das oft an der neuen und ungewohnten Situation. Besonders Welpen übergeben sich, da das Gleichgewichtsorgan im Ohr noch unvollständig entwickelt ist. Achte immer darauf, dass Dein Hund beim Autofahren keine Zeichen von Angst zeigt. Dann ging es mit dem Autofahrtraining wahrscheinlich zu schnell. Die Fahrt sollte in diesem Fall so schnell wie möglich beendet werden, denn die Fellnase braucht noch Zeit fürs Autofahren lernen.
Ist Dein Vierbeiner bereits Experte als Beifahrer und fühlt sich im Auto wohl, liegen die Gründe für die Übelkeit woanders. Sobald Dein Hund beim Beschleunigen, Bremsen oder Abbiegen plötzlich seine Lage verändert, überkommt ihn meist ein Schwindelgefühl. Fahre deshalb langsam und vorsichtig, damit sich Dein Freund an das bewegliche Vehikel gewöhnen kann. Deinem Hund hilft in der Gewöhnungszeit viel frische Luft. Sorge für gute Belüftung und angenehmes Klima während der Fahrt.
2 Stunden vor und während der Tour sollte kein Futter im Hundemagen landen, wenn er zu Übelkeit tendiert. Ein weiterer bewährter Praxistipp ist der Platzwechsel. Probiere einen neuen Ort im Auto aus, an dem sich Deine Fellnase besser fühlt. Junge Hunde vertragen es oft nicht, am Fenster zu sitzen. Außerdem kann beruhigende Musik oder ein bestimmter Geruch die Lage entspannen. Die Ursachen für Übelkeit sind vielfältig. Durch Beobachten, Ausprobieren und liebevoller Zuwendung findest Du jedoch die passende Lösung. Bei Unklarheiten und Fragen kannst Du den Tierarzt oder einen anderen Hundeprofi um Rat bitten.

Sicherheit beim Autofahren mit Hund - so geht's

Dein Hund hat das Training erfolgreich durchlaufen und nun könnt Ihr neue Gegenden erkunden. Doch wie reist Dein Gefährte gut und sicher? Sicherheit für Mensch und Tier steht über allem. Ein Hund kann sich ungesichert verletzen sowie zur Lebensgefahr für mitfahrende Personen werden. Damit die Gefahrensituation gar nicht erst entsteht, gibt es gute Schutzsysteme.

In einer Transportbox ist Dein Liebling gut aufgehoben. Die Box wählst Du je nach Größe Deines Vierbeiners. Dein Freund braucht in der Hundebox ausreichend Platz zum Sitzen und Liegen. Die Unterbringung sollte eine angenehme Luftzirkulation ermöglichen. Im Handel findest Du unzählige Formen und Farben. Beim Material kannst Du meist zwischen Kunststoff oder Metall wählen. Je nach Größe lässt sich das Teil im Fußraum hinter dem Vordersitz oder im Kofferraum unterbringen. Wenn die Box im Kofferraum steht, sollte sich diese so nah wie möglich am Rücksitz befinden. Die Transportbox darf nicht verrutschen. Eine wacklige Unterbringung ängstigt Deinen Hund beim Autofahren und beeinträchtigt die Sicherheit. Begleitet Dich ein großer Hund auf Deinen Fahrten, solltest Du die Transportbox mit stabilen Gurten oder mit einem Trenngitter sichern. Die Hundebox von Knuffelwuff* bietet Deinem Vierbeiner auf Reisen einen bequemen, sicheren Platz und schützt das Auto vor Fell, Schmutz und Gerüchen.

Hund und Autofahren - was Du generell beachten solltest

Du hast Deinem Hund das Autofahren beigebracht, sodass Ihr unbeschwert und gelassen jedes Ziel erreicht. Endlich entspannt reisen, endlich die Touren genießen. Es gibt ein paar Dinge, die Du während der Spritztour mit Deinem tierischen Mitfahrer im Auge behalten solltest:
  1. Wenn das süße Wesen lieber auf dem Schoß von Herrchen oder Frauchen sitzen möchte, sollte das nur vor oder nach der Fahrt erfolgen. Sobald das Auto rollt, ist die Transportbox der sicherste Platz.
  2. Lege bei ausgiebigen Touren viele Pausen ein, damit Deine Fellnase aus seiner Box rausspringen und sich bewegen kann. Jetzt ist auch Zeit für Streicheleinheiten.
  3. Stelle Deinem Liebling immer etwas Trinkwasser bereit. Einige Hersteller bieten Näpfe an, bei denen das Wasser nicht herausschwappen kann. Der Wassernapf von LumoLeaf* verhindert, dass die Flüssigkeit überläuft.
  4. Hunde lieben interessante Beschäftigungen. In der Box ist meist nicht viel los, sodass besonders bei längeren Ausflügen Langeweile aufkommt. Wenn Du sein Lieblingsspielzeug oder einen Kauknochen mitnimmst, freut sich Dein Vierbeiner.
  5. Lasse Deinen Hund nur kurz allein im Auto. Er liebt es doch, bei seinem Rudel zu sein. An warmen Tagen sollte Dein Freund generell nicht allein im Auto bleiben, denn das Fahrzeug heizt sich im Nullkommanichts auf.

Fazit: Hund + Autofahren = entspanntes Reisen

Ist Dein Hund nach der Gewöhnungszeit ein gelassener Mitfahrer, wird vieles einfacher und schöner. Der nächste Urlaub kann nun zusammen mit Deinem Vierbeiner stattfinden. Es soll Hunde geben, die von Anfang an absolute Experten beim Autofahren sind und die Touren sofort genießen. Und dann gibt es Fellnasen, die etwas Zeit brauchen, um sich an das brummende und wacklige Vehikel zu gewöhnen. Gib Deinem Liebling Aufmerksamkeit, Geduld und Zeit, um das Autofahren Schritt für Schritt kennenzulernen. Ein liebevolles Training lohnt sich immer, denn das schweißt euch zusammen und schürt großes Vertrauen bei Deinem Hund. Dein Tier weiß zwar nicht, wie man „Liebe“ schreibt, aber er weiß, wie man Liebe zeigt. Wir wünschen Dir und Deinem Vierbeiner wundervolle Ausflüge und Momente voller Glück.

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6 beliebte Hundetricks zum nachmachen

Hundetricks

6 Beliebte Hundetricks zum nachmachen

Durch Hundetricks bringst Du Deinem tierischen Begleiter mit dem Grundwissen zur Motivation und Belohnungen beeindruckende Kunststücke bei. Besonders beliebte Tricks sind das Drehen, die Rolle und „Gib Pfötchen!“. Außerdem begeisterst Du Beobachter, indem Du Deinen Hund „Steppen, „Männchen machen“ oder „Packen“ lässt.

Wissenswertes vor dem Start: Grundbefehle und richtiger Zeitpunkt für Hundetricks

Bevor Du Deinem Vierbeiner erfolgreich Hundetricks beibringen kannst, muss er zunächst die grundlegenden Kommandos verstehen und zuverlässig ausführen. Als besonders wichtige Grundbefehle gelten „Aus!“, „Sitz!“ und „Platz!“. Diese Befehle spielen bei vielen Hundetricks eine zentrale Rolle. Solange Dein Hund auf das erforderliche Grundkommando nicht reagiert, ist der Trick dementsprechend zum Scheitern verurteilt. Falls dabei Nachholbedarf besteht, solltest Du Dich vor dem Einüben eines Hundetricks zuerst den Grundlagen widmen.

Der Zeitpunkt beeinflusst maßgeblich, wie gut und schnell Dein Hund lernt. Daher profitierst Du davon, für das Hundetrick-Training den richtigen Moment auszuwählen. Während Dein Hund hungrig oder müde ist, zeigt der Vierbeiner für den Trainingsbeginn wohl kaum die notwendige Motivation und echtes Interesse. Indem Du Deinem tierischen Begleiter leckeres Hundefutter mit einer angemessenen Portion servierst, steigerst Du deshalb die Erfolgsaussichten. Bei der Entscheidung für das passende Trockenfutter* oder andere Produkte stehen natürlich die Vorlieben und Besonderheiten Deines Hundes im Mittelpunkt.

Nachdem Dein Haustier gefressen hat, ist darüber hinaus eine Verdauungspause äußerst wichtig. Im Anschluss an die letzte Mahlzeit wäre es ratsam, zumindest eine Stunde zu warten. Wenn Dein Vierbeiner sowohl satt als auch ausgeruht ist, bestehen für das Erlernen der Hundetricks ideale Grundvoraussetzungen. In diesem Zustand zeigt ein Hund die Begeisterung, die für Trainingseinheiten mit gelungenen Kunststücken unentbehrlich bleibt.

Belohnungen für den Hund als Schlüssel zum Erfolg

Belohnungen für Dein Haustier erleichtern Dir das Einüben der Hundetricks erheblich. Die Aussicht auf ein angenehmes Erlebnis bringt Hunde dazu, dem Training mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Als Klassiker unter den Belohnungen für Hundetricks gelten Leckerlis, bei denen es sich oft um Hundekekse* handelt. Manchmal genügen aber auch Streicheleinheiten als positive Verstärkung.

Das Wesen Deines Hundes entscheidet darüber, welche Belohnung einen ausreichenden Anreiz darstellt. Verspielte Vierbeiner begeisterst Du zum Beispiel oft mit Hundespielzeug* für Hundetricks. Falls Du die Vorlieben Deines Hundes noch nicht richtig kennengelernt hast, kannst Du den Erfolg mit verschiedenen Belohnungen im Training testen.

Es ist wichtig, dass Du Dein Haustier im Anschluss an erfolgreiche Hundetricks immer direkt belohnst. Dadurch bemerken die Hunde, wie sie sich die Annehmlichkeiten verdienen. Wenn die Belohnung zu spät erfolgt, ist den Vierbeinern möglicherweise nicht der Zusammenhang mit der vorherigen Übung bewusst. Hunde erleben die Welt mit einem sehr engen Bezug zur Gegenwart und verbinden das Verhalten der Menschen stets mit dem Vorfall, den sie im jeweiligen Moment wahrgenommen haben.

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Insofern einige Hundetricks gescheitert sind, ist der positive Abschluss einer Trainingseinheit trotzdem wichtig. In diesem Fall solltest Du gescheiterte Tricks abbrechen und das Training mit einfacheren Übungen fortsetzen. Dafür genügt ein unkompliziertes Grundkommando, für dessen Ausführung Du Deinen Hund belohnst. Indem Du eine Trainingseinheit mit einem kleinen Erfolgserlebnis beendest, hinterlässt Du beim Vierbeiner positive Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Hierdurch beginnt ein Tier das nächste Training erneut mit der notwendigen Freude. 

Spaß an den Hundetricks als zwingende Voraussetzung

Sobald Dein Vierbeiner während der Durchführung eines Hundetricks keinen Spaß hat, verläuft das Einüben eines Bewegungsablaufs viel schwieriger und ist generell nicht empfehlenswert. Nur solange Du selbst und der Hund sich am Training erfreuen, bestehen für Erfolgserlebnisse gute Voraussetzungen. Wenn Dein Haustier beispielsweise nie auf dem Rücken liegen will oder ungern springt, solltest Du Hundetricks mit derartigen Bewegungen nicht versuchen. Durch die Freude an der Sache fällt das Hundetraining allen Beteiligten leichter.

Für manche Hunderassen fühlen sich bestimmte Tricks allgemein unangenehm an. Mit der Größe und dem Körperbau sind einige Hunde schlicht nicht für alle Hundetricks geschaffen. Zugleich entscheidet das individuelle Wesen Deines tierischen Begleiters darüber, ob er sich bei einer Übung wohlfühlt. Eine ablehnende Reaktion darfst Du nie einfach ignorieren. Zwang verschlimmert die Situation und erschwert das Erlernen eines alternativen Tricks. Wer einem Hund zu lange unangenehme Hundetricks aufzwingen will, nimmt dem Haustier damit schlimmstenfalls dauerhaft den grundsätzlichen Spaß am Training. Daher konzentrierst Du Dich im Idealfall ausschließlich auf Übungen, die Deinen Vierbeiner erfreuen.

Motivation durch "will to please" und Egoismus

Bestimmte Hunderassen motivierst Du vor einem Hundetrick einfacher, weil sie über einen sogenannten „will to please“ verfügen. Hunde mit dieser Charaktereigenschaft verspüren das Bedürfnis, ihren Haltern sprichwörtlich zu gefallen. Wenn Du derartige Vierbeiner lobst und Deine Zufriedenheit mit den Hundetricks zeigst, sorgst Du für zusätzliche Begeisterung.

In erster Linie ist die Motivation der Hunde aber durch Egoismus getrieben. Die Haustiere befolgen Deine Befehle vor allem, weil sie sich davon schöne Vorteile erhoffen. Andererseits empfinden Hunde es als unangenehm, wenn Du ihr Verhalten ignorierst. Du kannst bei manchen Vierbeinern sogar relativ deutlich beobachten, dass sie vor der Durchführung eines Hundetricks die Vorteile abwägen. Indem Du diese Motivation weckst, erhöhst Du die Erfolgsaussichten bei Tricks nachhaltig.

Sechs Hundetricks im Detail mit Anleitung

1. Drehen um die eigene Achse

Du kannst Deinem Hund beibringen, sich um seine eigene Achse aus dem Stand zu drehen. Beim Erlernen des Hundetricks wirkt diese Bewegung für viele Vierbeiner zunächst noch ungewohnt. Mit den richtigen Belohnungen gelingt es aber oft schnell, einem tierischen Begleiter das Drehen beizubringen.

Und so gehts:

Du stellst Dich vor Deinen Hund und hältst in der Nähe seiner Schnauze ein Leckerli, um die Aufmerksamkeit des Tiers auf Deine Hand zu richten. Beim Erlernen des Hundetricks solltest Du einen passenden Befehl wie zum Beispiel „Dreh!“ auswählen. Am Kopf des Hundes vorbei führst Du die Hand mit dem Leckerbissen durch eine Kreisbewegung über den Rücken des Tiers. Daraufhin folgt der Vierbeiner im Normalfall Deinen Handbewegungen. Sobald der Hund sich um seine Achse einmal gedreht hat, gibts Du ihm mit dem Leckerli die Belohnung.

Das Ziel des Hundetricks besteht darin, dass das Tier am Ende bereits durch eine leichte Kreisbewegung Deiner Hand und den gleichzeitigen „Dreh!“-Befehl die Übung ausführt. Dafür musst Du den Trick mehrfach wiederholen und nach jedem gelungen Versuch vor dem nächsten Anlauf die Distanz zum Hund leicht erhöhen. Es ist wichtig, dass Du währenddessen geduldig bleibst und die Übung nicht zu schnell mit riesigen Entfernungen erzwingen möchtest.

2. Rolle über den eigenen Rücken

Die Rolle zählt zu den Hundetricks, die außergewöhnliche Geschicklichkeit erfordern. Dabei rollt der Hund sich über seinen eigenen Rücken. Belohnungen sind zur Motivation für diesen Trick besonders bedeutend, weil viele Hunde sich generell eher ungern in die Rückenlage begeben.

Und so gehts:

Du gibst Deinem Haustier vor der Durchführung des Hundetricks zunächst den Ausgangsbefehl „Platz!“. Wenn Dein Hund daraufhin vor Dir liegt, müssen sich die Ellenbogen und das Hinterteil jeweils auf dem Boden befinden. Sobald die Ausgangsposition des Hundetricks erreicht ist, hältst Du direkt vor der Schnauze des Vierbeiners einen geeigneten Snack. Hierbei sollte das Leckerli die Hundeschnauze bereits ein bisschen berühren.

Im nächsten Schritt bewegst Du Deine Hand mit dem Leckerbissen hinter dem Kopf über den Rücken mit langsamer Geschwindigkeit in die gewünschte Rollrichtung. Während Dein Hund mit der Schnauze am Snack bleiben will, rollt er im idealen Szenario automatisch. Manche Vierbeiner zeigen beim Erlernen des Hundetricks allerdings ein relativ zögerliches Verhalten. Darauf reagierst Du, indem Du das Tier mit Deiner zweiten Hand durch eine unterstützende Bewegung behutsam in die angestrebte Seitenposition bringst. Nach einigen Anläufen führt der Hund die Rolle im Optimalfall eigenständig aus.

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3. Kommando "Gib Pfötchen!" als Grundlage für weitere Hundetricks

Der Befehl „Gib Pfötchen!“ gilt trotz der relativ einfachen Ausführung als traditioneller Trick. Zugleich bildet dieses Kommando eine wichtige Grundlage für kompliziertere Hundetricks. Beim Erlernen des Tricks solltest Du geduldig bleiben und den Ablauf mit dem Vierbeiner gründlich einstudieren. Wenn Dein Haustier das Grundkommando uneingeschränkt beherrscht, musst Du Dich bei Trainingseinheiten für Hundetricks mit mehreren Schritten damit nicht mehr beschäftigen.

Und so gehts:

Du gibst Deinem Hund zunächst das Kommando „Sitz!“ und gehst neben dem Vierbeiner auf die Knie. Daraufhin erteilst Du für die Durchführung des Hundetricks den Befehl „Gib Pfötchen!“, während Du gleichzeitig mit der flachen Hand eine Hundepfote hochhebst. Das Ziel besteht darin, dass der Hund die Pfoten am Ende durch das Kommando eigenständig erhebt. Du hilfst ihm mit Deinen eigenen Händen auf die Sprünge, bis er die Bewegungen auf den Befehl selbst ausführt.

Wenn Dein Hund zum ersten Mal alleine das Pfötchen gibt, musst Du ihn sofort belohnen. Du hast hierbei auch die Möglichkeit, in Deiner Hand ein Leckerli zu verstecken und vor den Kopf Deines Haustiers zu halten. Im Optimalfall benutzt Dein Hund daraufhin automatisch die Pfote, weil er damit den Leckerbissen erreichen will. Als Belohnung für das Anheben der Hundepfote gibst Du das Leckerli frei. Ein relativ kleiner Hundesnack* ist dafür häufig besonders gut geeignet.

4. Steppen beim Dogdancing mit Menschen

Beim Steppen hebt der Hund seine Pfoten und orientiert sich dabei an den gleichzeitigen Bewegungen eines gegenüberstehenden Menschen, der wiederum die eigenen Beine abwechselnd anhebt. Als Hundehalter gibst Du während der Durchführung des Hundetricks sozusagen den Takt vor. Für Beobachter entsteht dadurch der Eindruck, dass der Mensch und das Tier sich auf derselben Stelle zusammenhängend bewegen würden. Der Trick stammt aus der Hundesportart Dogdancing, die traditionell vor allem in den USA praktiziert wird. Für das Gelingen des Hundetricks ist es zwingend erforderlich, dass Dein tierischer Begleiter insbesondere das Grundkommando „Gib Pfötchen!“ beherrscht.

Und so gehts:

Du gibst vor dem Steppen Deinem Hund den Befehl „Sitz!“ und stellst Dich gegenüberliegend vom Vierbeiner auf. Daraufhin erteilst Du das Kommando „Gib Pfötchen!“ und erhebst währenddessen jedoch ein Bein statt der Hand. Im Optimalfall orientiert sich der Vierbeiner daraufhin direkt an Deinen Beinbewegungen. Einige Hunde sind allerdings zunächst irritiert, wenn Du nach dem „Gib Pfötchen!“-Befehl nicht die Hände bewegst. Indem Du Deine Hände ausgestreckt auf die Beine legst, gewöhnst Du das Tier dann an das Steppen.

Nachdem Dein Hund seine Pfote nahezu gleichzeitig mit Deinem Fuß angehoben hat, solltest Du ihn umgehend loben und belohnen. Du bringst dem Hund beim Steppen bei, auf Dein linkes und rechtes Bein jeweils mit der richtigen Seite zu reagieren. Sobald der Vierbeiner die Grundlagen beherrscht, steigerst Du die Schwierigkeitsstufe der Hundetricks mit mehreren aufeinanderfolgenden Beinbewegungen. Die Belohnung vergibst Du dann immer erst, wenn Dein tierischer Begleiter die zusätzlichen Schritte befolgt hat.

5. "Mach Männchen!" als Klassiker der Hundetricks

Mit einem der besonders berühmten Klassiker unter den Hundetricks bringst Du Deinem Vierbeiner bei, „Männchen zu machen“. Hierbei bewegt der Hund aus der ursprünglichen Sitzposition heraus beide vorderen Pfoten nach oben. Weil sich dabei das Gewicht in die hintere Richtung verlagert, erfordert die Durchführung des Hundetricks ein außergewöhnliches Balancegefühl. Für eine gelungene Übung ist es entscheidend, dass das Hinterteil Deines Hundes auf dem Boden bleibt.

Und so gehts:

Mit Deinem tierischen Begleiter begibst Du Dich in die unmittelbare Nähe einer stabilen Wand. Durch das Kommando „Sitz!“ bringst Du den Hund mit dem Rücken zur Mauer in die Ausgangsposition. Beim Einüben verleiht die Wand dem Tier die notwendige Sicherheit und Stabilität.

Relativ nahe über dem Kopf des Hundes bewegst Du ein Leckerli, bis er sich leicht aufrichtet und die Vorderpfoten anhebt. Daraufhin gibst Du den Befehl „Mach Männchen!“ und belohnst ihn mit dem Snack, falls das Hinterteil während des Hundetricks auf dem Boden bleibt. Insofern er stattdessen einfach aufsteht, gibt es keine Belohnung und Du wiederholst den Ablauf.

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6. Gegenstand packen mit der Pfote

Beim Packen berührt Dein Hund Gegenstände mit der Pfote und stößt das Objekt eventuell um. Durch derartige Hundetricks lernen manche Vierbeiner sogar, Türen zu bewegen. Du kannst die Konzentration Deines Hundes während des Einstudierens auf spezielle Gegenstände Deiner Wahl lenken.

Und so gehts:

Du stellst ein interessant wirkendes Objekt in der Umgebung des Tiers auf. Sobald der Hund den Gegenstand berührt, lobst und belohnst Du ihn. Nach erfolgreichen Wiederholungen verbindest Du die Ausführung des Hundetricks mit dem Kommando „Pack!“, das Du bei jeder Berührung mit dem Objekt aussprichst. Im nächsten Schritt gibst Du denselben Befehl und zeigst währenddessen jedoch auf andere Gegenstände. Dann hat der Hund das „Pack!“-Kommando im Idealfall verinnerlicht und reagiert direkt.

Im Verlauf der Zeit ist es möglich, während der Ausführung des Hundetricks die Distanz zum Tier und den Gegenständen schrittweise zu vergrößern. Hierbei solltest Du den Abstand aber nur langsam erweitern und nichts überstürzen. Falls Dein Hund irritiert ist, musst Du die Entfernung vorerst wieder verkürzen. Das Ziel besteht darin, dass Du den „Pack!“-Befehl am Ende vom Sofa aus gibst.

Fazit: Spaß und Geduld für erfolgreiche Hundetricks

Spaß für alle Beteiligten und die notwendige Geduld sind das Erfolgsrezept, wenn Du mit Deinem Vierbeiner Hundetricks einstudieren willst. Als motivierende Belohnung spielen Leckerlis für viele Tricks eine entscheidende Rolle. Ein Trainingsleckerli-Set* mit verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt Dir die Gelegenheit, hierzu den Lieblingssnack Deines Hundes zu finden. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Dein Haustier die Grundkommandos uneingeschränkt beherrscht.

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Gassi Tipps – Wie oft muss ein Hund raus?

Dass Vierbeiner täglich Gassi gehen müssen, weiß jeder verantwortungsvolle  Hundebesitzer. Doch wie oft muss ein Hund raus? Wie lange sollten die täglichen Runden dauern und was gibt es beim Gassigang zu beachten? All das beantworten wir dir in unserem Ratgeber.

Gassi Tipps – Wie oft muss ein Hund raus?

Es gibt keine einheitliche Formel, mit der man festlegen kann, wie häufig ein Hund raus muss. Die Anzahl hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Wohnungshunde müssen zum Beispiel öfter nach draußen als Hunde, die ihr Geschäft selbstständig im Garten verrichten können. Wie viel Auslauf dein Schützling braucht, ist ebenso von seiner Rasse und von seinem Alter abhängig. Auch Größe, Gesundheitszustand und sein individueller Charakter spielen eine Rolle.

Im Allgemeinen müssen ausgewachsene Hunde drei bis vier Mal am Tag raus, damit ihre Blase nicht überreizt. Ältere Vierbeiner leiden häufig an Inkontinenz und müssen somit öfter nach draußen. Die Anzahl ist auch von der Dauer der einzelnen Gassigänge abhängig. Gehst du mit deinem Hund eine Stunde und länger spazieren, reichen eventuell drei Gassi-Runden aus.

Vierbeiner mit ausgeprägtem Bewegungsdrang – wie Huskys, Schäferhunde und Border Collies – brauchen viele und vor allem lange Spaziergänge. Mops und Französische Bulldogge sind häufig mit kürzeren Gassirunden zufrieden.

Wichtig ist, dass du Häufigkeit und Dauer den Bedürfnissen deines Hundes anpasst. Falls du unsicher bist, wie viel Bewegung dein Vierbeiner braucht, sprich mit deinem Tierarzt*. Er kann dir Tipps geben, die zu den individuellen Anforderungen passen.

Schon gewusst? Es gibt sogar ein Gassi-Gesetz. Die Hundeverordnung legt fest, dass Hunde mindestens zweimal am Tag für insgesamt eine Stunde Auslauf im Freien haben sollten. Ob du hierbei mit deinem Vierbeiner spazieren gehst oder ihn im Garten toben lässt, schreibt der Gesetzgeber nicht vor.

Wie zeigt ein Hund, dass er raus muss?

Viele Vierbeiner zeigen durch Unruhe, Winseln oder Bellen, wenn der Abstand zum letzten Gassigang zu lang ist. Einige Hunde halten sich in der Nähe der Haustür auf, um zu signalisieren, dass es Zeit für die nächste Runde ist. Sobald du ein solches Verhalten bemerkst, solltest du deinem Hund die Möglichkeit geben, sich draußen zu lösen.

Wie oft sollte man mit einem Welpen Gassi gehen?

Für Welpen ist es nicht gesund, weite Strecken zu laufen – sie müssen trotzdem öfter raus als erwachsene Hunde. Je nach Futtermenge, Aktivität und Wasseraufnahme variiert es von Welpe zu Welpe, wie häufig er Gassi muss. Folgende Faustregel dient zur Orientierung:

  • Welpen bis drei Monate: circa alle zwei Stunden
  • Welpen zwischen drei und vier Monaten: alle drei Stunden
  • Welpen ab fünf Monaten: circa alle vier Stunden

Grundsätzlich müssen Welpen nach dem Aufwachen Urin und Kot absetzen. Die erste und letzte Gassi-Runde sollte somit unmittelbar nach dem Aufstehen sowie vor dem Schlafengehen stattfinden. Dazwischen empfehlen wir, dass du nach jeder Mahlzeit und jeder Spielrunde mit deinem Welpen raus gehst, da hierbei Darm und Blase stimuliert werden.

Auch beim Welpen gilt: Achte auf die Anzeichen. Du erkennst, wenn er sein Geschäft erledigen muss. Dreht sich dein kleiner Schützling um die eigene Achse oder sucht in einer Ecke nach einem Platz, ist dies dein Stichwort, um mit ihm Gassi zu gehen.

Übrigens: Kleine Missgeschicke passieren. Einmal nicht aufgepasst und der Welpe platziert seine Hinterlassenschaften in der Wohnung. Das ist keine böse Absicht und absolut normal. Die Mutterhündin würde deshalb nie schimpfen – und du solltest das auch nicht tun. Nimm den Kleinen mit nach draußen und zeig ihm, wo er sein Geschäft verrichten darf.

Tipps und Tricks: So wird das Gassigehen zum Vergnügen

Um die Spaziergänge für dich und deinen Hund so angenehm wie möglich zu gestalten, haben wir 3 Tipps für euch zusammengestellt:

1. Entspannte Sommer- und Winterspaziergänge

Ob Sommer oder Winter: Hunde müssen zu jeder Jahreszeit raus. In den Sommermonaten solltest du die Mittagshitze meiden und die Gassi-Runden so wählen, dass dein Hund keine langen Strecken auf heißem Asphalt zurücklegen muss – es besteht die Gefahr, dass er sich seine Pfoten verbrennt.

Du kannst leicht überprüfen, ob der Boden zu heiß für die empfindlichen Pfötchen ist. Leg hierfür einfach deinen Handrücken für sieben Sekunden auf den Gehweg. Hältst du die Hitze nicht aus, wird auch dein Liebling die Temperaturen nicht angenehm finden.

Hitze kann außerdem das Herz-Kreislauf-System deines Schützlings überfordern. Absolviere die Gassirunden in den Morgen- und Abendstunden und nimm ausreichend Wasser sowie einen Hundenapf für unterwegs* mit. Lauf lieber kleine Runden und vermeide sportliche Höchstleistungen.

Im Winter ist es besser, öfter mit deiner Fellnase rauszugehen, statt eine riesige Runde zu drehen. Zudem ist wichtig, dass du die Pfoten deines Hundes nach jedem Spaziergang ausgiebig pflegst oder sie mit Hundeschuhen schützt – Streusalz, Split und Kälte können zu Rissen und offenen Wunden führen. Friert dein Hund leicht, sind entsprechende Mäntel sinnvoll.

2. Bei Dunkelheit gilt: sehen und gesehen werden

Falls du im dunkeln mit deinem Hund Gassi gehst, ist es wichtig, dass ihr gut sichtbar seid. Statte dich mit leuchtenden oder reflektierenden Accessoires aus. Legst du deinem Hund ein Leuchthalsband mit LED-Lichtern* um, nimmt man ihn schon von Weitem wahr. Die Leuchthalsbänder sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Alternativ kannst du auch ein normales Hundehalsband mit einem leuchtenden Anhänger ausrüsten.

3. Beim Gassigehen für Abwechslung sorgen

Beim täglichen Gassigehen möchte dein Hund nicht nur sein Geschäft verrichten. Er will schnüffeln, laufen, sich austoben und etwas entdecken. Mit unterschiedlichen Untergründen und abwechslungsreichen Spazierstrecken sorgst du dafür, dass deinem Hund nicht langweilig wird. Verkehrsarme Strecken, Waldböden und Feldwege sind optimal. Setzt euch ins Auto und fahrt an einen unbekannten Ort, an dem ihr neue Wege erkunden und andere Hundebesitzer treffen könnt.

Neben neuen Strecken sorgen Hundespiele für Abwechslung im Gassi-Alltag. Verstecke Leckerlis oder Spielzeuge im Gras und lass deinen Vierbeiner danach suchen, um seinen scharfen Geruchssinn zu fordern. Du wirst überrascht sein, wie gut er seine Belohnung aufspürt. Oder du versteckst dich selbst zwischen Bäumen. Mit diesem Spiel stärkst du die Beziehung zwischen dir und deinem Hund – er lernt, auf dich zu achten und sich komplett auf dich zu fokussieren.

Bewegungsfreudige Hunde lieben sportliche Herausforderungen beim Gassigehen: Nimm deinen vierbeinigen Freund zum Joggen mit, fahr mit ihm Fahrrad oder nutz die Umgebung als Agility-Parcours – er wird begeistert sein!

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Mein Hund frisst Erde und Gras – was hat das zu bedeuten?

Mein Hund frisst Erde und Gras – was hat das zu bedeuten?

Es ist schon eine merkwürdige Situation. Du gehst mit Deinen Hund spazieren – auf einmal bemerkst du – dein Hund frisst Erde und Gras. Oder bedient er sich einfach am frisch getrimmten Rasen in Deinem Garten? Da Hunde eigentlich hauptsächlich tierische Proteine fressen, ist dieses Verhalten zunächst befremdlich. Entwarnung! In den meisten Fällen ist das Fressen von Erde und Gras harmlos, dennoch hat dieses Verhalten natürlich eine Ursache. Diese gilt es zu ermitteln, damit Du Deinen Hund verstehst und bei Bedarf entsprechend handeln kannst.

10 Gründe warum Hunde Erde und Gras fressen

Wenn Dein Hund Erde und Gras frisst, ist dies zunächst ein durchaus natürlich es Verhalten. Die Ursachen, die ihn dazu bringen, können sehr vielfältig sein.

Dazu gehören: 

  • Langeweile
  • Hund sucht nach Futter
  • Veränderte Ernährung & Futterumstellung
  • Stress
  • Zahnprobleme
  • Nährstoffmangel
  • Parasitenbefall
  • Zur Aktivierung der Darmtätigkeit
  • Zwangs- oder Verhaltensstörung
  • Um Giftstoffe zu binden

Wir Du siehst, sind die Gründe für das Fressen von Erde und Gras sehr unterschiedlich. Viele sind ungefährlich für Deinen Hund, andere erfordern Deine Aufmerksamkeit. Um zu erkennen, was Deinen Hund dazu bewegt, solltest Du ihn gut beobachten. Stelle zunächst fest, ob er nur gelegentlich aus Spaß Erde frisst und an Grashalmen knabbert oder ob er dieses Verhalten in regelmäßigen Abständen an den Tag legt. Wenn Du die Ursache nicht genau feststellen kannst, wäre es ratsam, einen Tierarzt zu diesem Thema zu befragen.

Hund frisst Erde und Gras - Was ist zu tun wenn es dazu kommt?

Der Hauptgrund, warum manche Hunde Erde und Gras fressen, ist schlicht Langeweile. Der Hund fühlt sich nicht ausgelastet und sucht sich selbst eine Beschäftigung. Zudem gibt es Hunde, die so ziemlich alles fressen, was ihnen vor die neugierige Hundeschnauze kommt. Ist dem Hund langweilig, lässt er sich etwas einfallen, um sich zu unterhalten. In solch einem Fall bist Du als Hundehalter gefordert.

Wichtig ist, dass Du Dich viel mit Deinem Hund beschäftigst und ihm abwechslungsreiche Alternativen bietest. Nimm beim Spaziergang Leckerlis mit. Trainiere mit ihm Kommandos, und belohne ihn nach jeder erfolgreichen Übung. So kommt er unterwegs erst gar nicht auf die Idee, Erde zu fressen. Im heimischen Garten können ebenfalls Ballspiele und gezielte Trainingseinheiten den Hund geschickt ablenken – schließlich ist für den Hund nichts interessanter, als sich mit Dir zu beschäftigen.

Wenn Du Deinem Hund eine besondere Herausforderung bieten willst, kannst Du ihn mit einem Intelligenzspielzeug* ablenken und gleichzeitig seine mentalen Fähigkeiten fördern. Er wird sicherlich alles versuchen, um sich das versteckte Leckerli zu erarbeiten.

Hat das Fressen von Erde und Gras eine andere Ursache, solltest Du dieser natürlich auf den Grund gehen. Ein Gang zum Tierarzt ist anzuraten, denn wenn Dein Hund Probleme mit dem Verdauungsapparat hat oder mit Zahnproblemen oder Parasiten kämpft. Ein medizinischer Befund ist in diesem Fall hilfreich und beruhigend.

Hund frisst Gras, aber keine Erde?

Frisst Dein Hund nur Gras, interessiert sich aber nicht für Erde, kann dies darauf hinweisen, dass er etwas gefressen hat, das ihm nicht bekommt. Bei Magen- und Verdauungsbeschwerden frisst der Hund Gras, um Erbrechen auszulösen – ein ganz natürliches Verhalten. Die Ballaststoffe im Gras regen die Verdauung an und helfen dem Hund dabei, sich von schädlichen Futterbestandteilen zu lösen. 

Auch bei einem Nährstoffmangel neigen Hunde dazu Gras zu fressen. Besonders häufig fressen Hunde Gras, wenn sie mit Parasiten oder Würmern befallen sind. Wenn Dein Hund also öfter an der Wiese nagt, solltest Du mit ihm bei einem Tierarzt vorstellig werden, um sicherzustellen, dass er frei von Schädlingen ist.

Was ist zu tun, wenn mein Hund Erde und Holz frisst?

Dein Hund frisst nicht nur Erde, sondern auch Holz? Es liegt in der Natur des Hundes, zu knabbern. Es ist ein instinktives Verhalten, dass zunächst vollkommen normal ist. Dennoch solltest Du aufpassen, welches Holz von Deinem Hund bearbeitet und gefressen wird. Einige Holzarten können für Deinen Hund durchaus gefährlich werden.

Achte darauf, dass Dein Hund sich nicht mit Holz beschäftigt, das splittern könnte. Diese könnten sonst Maul, Rachen, Hals und die Speiseröhre verletzten. Die Splitter können sogar durch den Magen bis in den Darm wandern und Verletzungen und Entzündungen hervorrufen.

Das Holz von Giftpflanzen kann für Deinen Hund ebenfalls eine Gefahr darstellen. Erwischt Dein Hund einen Ast oder ein Stöckchen eines giftigen Strauchs oder Baums, solltest Du ihm sein „Spielzeug“ sofort wegnehmen. Zeigt Dein Hund nach dem Fressen eines Astes außergewöhnliche Verhaltensweisen, solltest Du unverzüglich zum Tierarzt gehen.

Auch Holz, das mit Chemikalien behandelt worden ist, kann Deinem Hund schwer schaden. Durch den Speichel können sich Giftstoffe lösen und den Organismus Deines Hundes belasten. Im schlimmsten Fall kann es zu einer ernsten Vergiftung kommen. Beachte dies bitte nicht nur, wenn Du mit ihm draußen Spazieren gehst, sondern auch in Deinem Heim. Einige Hunde neigen dazu, Möbel anzuknabbern – auch diese können mit Chemikalien behandelt worden sein.

Gesunde Hölzer für Hunde

Es gibt eine Reihe gesunder Hölzer, die durchaus für Deinen Hund geeignet sind. Bevor Du ihn also Holz knabbern lässt, das er irgendwo findet, solltest Du ihm ein Holz anbieten, das er unbedenklich knabbern kann – eine tolle Beschäftigung. Hier empfehlen sich z. B. Kaffehölzer*, Olivenhölzer* oder Weinrebenhölzer*.

Hat mein Hund eine Mangelerscheinung?

Das Fressen von Erde und Gras kann ein Anzeichen für eine Mangelerscheinung sein – muss es aber nicht. Tatsächlich sind in der Erde Mineralstoffe enthalten, diese decken jedoch nicht den Bedarf eines Hundes. So kann das Fressen von Gas und Erde keinesfalls einen Nährstoffmangel ausgleichen. Vielmehr ist das Verhalten des Hundes in diesem Fall rein instinktiv und ein Zeichen dafür, dass die Ernährung überdacht werden sollte. Eine gutes, gesundes und ausgewogenes Ernährungskonzept liefert Deinem Tier alles, was es benötigt. Frisst Dein Hund dennoch Erde, ist dafür ein anderer Grund verantwortlich.

Neigt Dein Hund zu Mangelerscheinungen, so kannst Du die Futtermittel mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln aufwerten. Eine Mangelernährung hängt in engem Zusammenhang mit einer gestörten Verdauung, daher ist es ratsam, den Hund beim Verwerten der Nahrung zu unterstützen. Probiotische Tabletten* gleichen Defizite effektiv aus und helfen dabei, Magenbeschwerden zu lindern. Leidet der Hund an einer durch einen Tierarzt nachgewiesenen exokrinen Pankreasinsuffizienz, also einer Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse, kann ein Produkt wie FeedmyAnimal Enzymopet* der Verdauung Deines Hundes auf die Sprünge helfen.

Wenn Du das Ernährungskonzept deines Hundes umstellen und damit verbessern möchtest, solltest Du dies nur in Absprache mit einem Tierarzt oder Ernährungsberater für Hunde in die Wege leiten. Eine Futterumstellung sollte immer langsam erfolgen, damit sich die Verdauung Deines Hundes anpassen kann.

Was könnte ihm sonst fehlen?

Wenn Dein Hund gerne Erde und Gras frisst, fehlt es ihm meisten nur an sinnvoller Beschäftigung. Doch auch bei Zahnproblemen kann es dem Hund helfen, Erde zu fressen. Steckt ein Welpe gerade im Zahnwechsel oder hat ein Hund eine Zahnfleischentzündung, kann dies den Impuls auslösen, Erde zu fressen. 

Am besten überprüfst Du regelmäßig, wie es um die Mundflora Deines Hundes steht. In Kombination mit Streicheleinheiten und ein paar Leckerlis ist das relativ einfach. An der Farbe des Zahnfleischs kannst Du schnell erkennen, ob es entzündet ist. Ist das Zahnfleisch auffällig verfärbt oder sehr blass, solltest Du die Zähne Deines Hundes durch einen Tierarzt kontrollieren lassen.

Bei Welpen im Zahnwechsel solltest Du zudem darauf achten, ob die Milchzähne ausfallen, um den neuen Zähnen genügend Platz zu bieten. Gelegentlich kommt es vor, dass sich die neuen Zähne als zweite Reihe entwickeln und die Milchzähne nur verdrängen. Dies ist sehr unangenehm und schmerzhaft für den Hund. 

In diesem Fall müssen die Milchzähne von einem Tierarzt gezogen werden. Steckt Dein Welpe im Zahnwechsel können Hölzer, eisgekühlte und feste Gummispielzeuge dabei helfen, das Ausfallen der Milchzähne zu fördern und allgemein Scherzen im Mundraum zu lindern. Mach Dir aber keine Sorgen, in den meisten Fällen verläuft der Zahnwechsel vollkommen unproblematisch.

Kann das Fressen von Erde und Gras gefährlich für den Hund werden?

Im Normalfall ist das Fressen von Erde und Gras unbedenklich für Deinen Hund. Er folgt nur seinem natürlichen Instinkt. Dennoch ist natürlich Vorsicht geboten, denn es ist nicht die Erde selbst, die Deinem Hund gefährlich werden könnte, sondern eventuelle Schadstoffe oder Verunreinigungen, die sich in der Erde befinden. 

Mit der Aufnahme von Erde kann der Hund auch Giftstoffe oder Parasiten einfangen. Insekten könnten Deinen Vierbeiner in den Mundraum stechen, außerdem könnte er kleine Glasscherben, Plastikteile oder andere Abfälle mit der Erde zu sich nehmen. Dies gilt es natürlich zu verhindern.

Kot von anderen Tieren kann ebenfalls verschiedene Krankheiten oder Parasiten übertragen, z. B. Giardien, eine sehr ernst zu nehmende Durchfallerkrankung, die von einem Einzeller ausgelöst wird. Düngemittel, Schädlingsbekämpfungsmittel und andere Chemikalien in der Erde können Deinem Hund ebenfalls gefährlich werden. 

Wenn Dein Hund also im eigenen Garten Erde und Gras frisst, und Du Dir sicher bist, dass Deine Erde frei von Schadstoffen ist, brauchst Du Dir im Regelfall keine Sorgen zu machen. Bewegst Du Dich mit Deinem Hund auf fremdem Terrain, solltest Du Deinen Hund besser davon abhalten, Erde und Gras zu fressen.

Wie kann ich meinem Hund das Fressen von Erde und Gras abgewöhnen?

Das Zauberwort heißt Ablenkung! In den meisten Fällen frisst der Hund Erde, weil er gerade nichts Besseres zu tun hat und ihm langweilig ist. Die einfachste Lösung ist also, ihm eine spannende Attraktion zu bieten, damit er die Erde außer Acht lässt. Beschäftige Dich mit ihm, lass ihn rennen, wirf eine Frisbeescheibe oder trainiere mit ihm neue Kommandos.

Je mehr Du Dich mit Deinem Hund beschäftigst, desto weniger wird er auf die Idee kommen, Erde zu fressen. Bei Aportierspielen kann sich Dein Hund richtig auspowern und wird mit Leckerlis verwöhnt. Jeder Hund wird eine gesunde Belohnung der Erde vorziehen. Selbst dickköpfige und sture Hunde lassen sich mit natürlichen Leckerlis* überzeugen und bestechen.

Eigentlich sollte ein klares „Nein“ von Dir ausreichen, um den Hund davon abzuhalten, Erde zu fressen. Das ist leichter gesagt als getan. Die meisten Hunde sind sehr gelehrig und lernen schnell Kommandos. „Sitz“ und „Platz“ funktioniert meistens schon nach kurzer Zeit. Doch gerade das „Nein“ oder „Aus“ ignorieren selbst die intelligentesten Hunde gerne mal mit voller Absicht. Hier ist eine strenge, aber liebevolle Erziehung der Schlüssel zum Erfolg.

Wenn Du Deinem Hund mit einer klaren Ansage etwas verbietest, dann sollte er auch auf Dich hören. Dies kann von großer Bedeutung sein, wenn sich Dein Hund mal in Gefahr bringt. Wenn es Dir nicht gelingt, dass Dein Hund Dein Verbot respektiert, kannst Du Dir Hilfe bei einem Hundetrainer holen. Im Einzel- oder Gruppentraining wirst Du schnell erkennen, wie Du Deinen Hund dazu bringst, auf Dein „Nein“ entsprechend zu reagieren. Hat er das verinnerlicht, funktioniert das auch, wenn Du ihm das Fressen von Erde untersagst.

Frisst Dein Hund hingegen Gras, solltest Du zunächst beobachten, ob er vielleicht etwas gefressen hat, das ihm nicht bekommt. Übergibt er sich nach dem Grasfressen, ist die Angelegenheit meistens damit erledigt. Neigt er jedoch dazu, regelmäßig Gras zu fressen, solltest Du mit Deinem Hund zum Tierarzt gehen, um den Magen und Darm kontrollieren zu lassen.

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Wann sollte man zum Tierarzt gehen?

Grundsätzlich ist es immer ratsam, den Hund bei einem Tierarzt vorzustellen, wenn Dir etwas an ihm auffällt, das Du Dir ungewöhnlich erscheint und nicht erklären kannst – sicher ist sicher.

Konsultiere Deinen Tierarzt am besten immer, wenn Dein Hund nach dem Fressen von Erde oder Gras:

  • sich außergewöhnlich verhält
  • sich matt, abgeschlagen, apathisch wirkt
  • mehrfach Durchfall hat
  • mehrfach erbricht
  • ein Verdacht auf eine Magen-Darm-Störung besteht
  • ein Verdacht besteht, dass er etwas Giftiges gefressen haben könnte

Das Fressen von Erde und Gras ist in den meisten Fällen unbedenklich, dennoch solltest Du ihn dabei im Auge behalten. Gefährlich wird ihm im Regelfall nicht die Erde selbst, sondern die Schadstoffe, die sich in ihr befinden können. Wenn Dein Hund Anzeichen einer Magen-Darm-Infektion aufzeigt, er mehrfach Durchfall hat oder sich allgemein auffällig verhält, ist es ratsam, deinen Tierarzt zu befragen.

Er kann anhand von verschiedenen Untersuchungen feststellen, ob bei Deinem Hund eine Störung im Verdauungsapparat vorliegt, er mit Zahnproblemen zu kämpfen hat oder vielleicht sogar einen Parasiten in sich trägt.

Entscheidend ist immer, ob Dein Hund nur kurz mal an einem Erdhaufen oder einem Grashalm knabbert oder ob dieses Verhalten öfter zu beobachten ist.

Am besten besprichst Du auch Dein Ernährungskonzept für Deinen Hund mit dem Tierarzt. Er kann gemeinsam mit Dir die Bestandteile des Futters analysieren und Dich fachkundig beraten, worauf Du bei der Ernährung Deines Hundes besonders achten solltest, und was Du gegebenenfalls anpassen kannst. Hier kann es durchaus gravierende Unterschiede je nach Rasse geben.

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