Dürfen Hunde Erdbeeren essen: Ja oder Nein?

Dürfen Hunde Erdbeeren essen: Ja oder Nein?

Hunde sind unser bester Freund, aber wissen wir auch, was sie essen dürfen und was nicht? Eine Frage die sich viele Hundebesitzer stellen ist, ob Hunde Erdbeeren essen dürfen.

In diesem Blogbeitrag werden wir uns genauer mit dieser Frage auseinandersetzen und herausfinden, ob Erdbeeren für Hunde sicher sind oder nicht.

Warum ist es wichtig zu wissen, ob Hunde Erdbeeren essen dürfen

Es ist wichtig zu wissen, welche Lebensmittel für Hunde sicher sind und welche nicht, um mögliche gesundheitliche Probleme zu vermeiden. Einige Lebensmittel, die für Menschen unbedenklich sind, können für Hunde giftig sein.

Können Hunde Erdbeeren essen?

A: Ja, Hunde können Erdbeeren essen

Erdbeeren enthalten viele Nährstoffe wie Vitamin C, Antioxidantien und Ballaststoffe, die gut für die Gesundheit von Hunden sind. Sie sind auch reich an Wasser, was sie zu einer erfrischenden und hydratisierenden Leckerei für Hunde macht. Einige Hundebesitzer geben ihren Hunden sogar tiefgefrorene Erdbeeren als Erfrischung im Sommer.

B: Nein, Hunde sollten keine Erdbeeren essen

Während Erdbeeren für Hunde in der Regel unbedenklich sind, kann es sein, dass manche Hunde allergisch auf sie reagieren. Auch sollten Hunde nicht zu viele Erdbeeren essen, da sie eine gewisse Menge an Zucker enthalten.

Was passiert, wenn Hunde Erdbeeren essen?

Mögliche gesundheitliche Probleme

Wie bereits erwähnt, kann es sein, dass manche Hunde allergisch auf Erdbeeren reagieren. Symptome einer Allergie können Juckreiz, Hautausschläge und Atembeschwerden sein.

Auch sollten Hunde nicht zu viele Erdbeeren essen, da sie eine gewisse Menge an Zucker enthalten, was zu Problemen mit dem Gewicht und dem Blutzucker führen kann.

Symptome, die auf eine Vergiftung hinweisen

Obwohl Erdbeeren in der Regel sicher für Hunde sind, kann es sein, dass Hunde, die zu viele davon essen, unter Magen-Darm-Problemen wie Durchfall und Erbrechen leiden. Wenn Ihr Hund diese Symptome zeigt, sollten Sie ihm keine weiteren Erdbeeren geben und einen Tierarzt aufsuchen.

Behandlung von Vergiftungen

Wenn Ihr Hund vergiftet wurde, indem er zu viele Erdbeeren gegessen hat, ist es wichtig, ihm so schnell wie möglich tierärztliche Hilfe zu suchen. Der Tierarzt wird in der Regel den Magen des Hundes absaugen und ihm Medikamente gegen Übelkeit und Schmerzen geben.

Tipps zur Fütterung von Erdbeeren an Hunde

1. Wie man sicherstellt, dass die Erdbeeren sicher zu essen sind

Wenn Sie Erdbeeren für Ihren Hund kaufen, sollten Sie sicherstellen, dass sie frisch und unverarbeitet sind. Vermeiden Sie Erdbeeren, die mit Pestiziden behandelt wurden oder die bereits verarbeitet wurden.

Eine gute Alternative sind hier Bio-Erdbeeren*, die man auf amazon.de erwerben kann.

2. Wie viele Erdbeeren man einem Hund geben kann

Wie bei allen Lebensmitteln, sollten Sie Hunde nur in Maßen Erdbeeren geben. Ein oder zwei Erdbeeren pro Tag sollten ausreichend sein.

3. Alternativen zu Erdbeeren, die Hunde genießen können

Wenn Ihr Hund allergisch auf Erdbeeren reagiert oder Sie möchten ihm Abwechslung bieten, gibt es viele andere Lebensmittel, die Hunde genießen können. Einige beliebte Alternativen sind zum Beispiel Äpfel, Bananen und Karotten. Eine weitere Möglichkeit sind speziell für Hunde hergestellte Snacks*.

Fazit
Hunde können in Maßen Erdbeeren essen, da sie viele Nährstoffe enthalten. Es ist jedoch wichtig, darauf zu achten, dass sie frisch und unverarbeitet sind und dass der Hund nicht allergisch auf sie reagiert. Es ist auch wichtig, sicherzustellen, dass der Hund nicht zu viele davon isst, da sie eine gewisse Menge an Zucker enthalten.
 
Empfehlungen für Hundebesitzer
Hundebesitzer sollten sicherstellen, dass die Erdbeeren, die sie ihrem Hund geben, frisch und unverarbeitet sind. Sie sollten auch darauf achten, dass der Hund nicht zu viele davon isst und dass er keine Symptome einer Allergie oder Vergiftung zeigt.
 
Aufruf zur Vorsicht bei der Fütterung von Erdbeeren an Hunde

Während Erdbeeren in der Regel sicher für Hunde sind, ist es wichtig, vorsichtig zu sein und sicherzustellen, dass sie frisch und unverarbeitet sind und dass der Hund keine Symptome einer Allergie oder Vergiftung zeigt. Hundebesitzer sollten auch darauf achten, dass der Hund nicht zu viele davon isst.

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„Darf dein Hund Blumenkohl essen? – Alles was du wissen musst“

„Darf dein Hund Blumenkohl essen? – Alles was du wissen musst“

Hundehalter haben oft Fragen zur Ernährung ihrer Vierbeiner. Eine davon ist, ob der Hund Blumenkohl essen darf. In diesem Blogbeitrag werden wir uns damit beschäftigen, ob Blumenkohl für Hunde geeignet ist, wie man ihn sicher zubereitet und welche Alternativen es gibt. Außerdem werden wir sehen, welche Auswirkungen Blumenkohl auf die Gesundheit von Hunden hat. Eine tolle Ergänzung für eine gesunde Hundeernährung kann beispielsweise das Hundefutter von Taste of the Wild*

Kann einem Hund Blumenkohl schaden?

Blumenkohl ist eine gesunde und nahrhafte Ergänzung für die Ernährung von Hunden. Er enthält viele wichtige Nährstoffe wie Vitamin C, Vitamin K und Folsäure. Allerdings sollten Hundehalter darauf achten, dass sie Blumenkohl nicht in roher Form füttern, da er schwer verdaulich sein kann. Auch sollten sie darauf achten, dass sie ihrem Hund nicht zu viel Blumenkohl geben, da er eine hohe Menge an Nitrat enthalten kann, die in großen Mengen schädlich sein kann. Eine Alternative zum rohen Blumenkohl kann z.B. ein hochwertiges Trockenfutter wie Hill’s Science Plan* sein.

Wie man Blumenkohl für Hunde vorbereitet

Blumenkohl kann für Hunde auf verschiedene Arten zubereitet werden. Eine Möglichkeit ist, ihn zu kochen oder zu Dampfgaren, um ihn weicher zu machen und ihn leichter verdaulich zu machen. Eine andere Möglichkeit ist, ihn in kleine Stücke zu schneiden und ihn in den Hundefutter zu geben. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass der Blumenkohl keine Zusätze wie Butter oder Öl enthält. Es empfiehlt sich auch, den Hund erst mit einer kleinen Menge an Blumenkohl zu füttern, um zu sehen, ob er gut verträglich ist.

Andere Gemüseoptionen für Hunde

Es gibt viele andere gesunde Gemüseoptionen für Hunde. Einige Beispiele sind Karotten, Sellerie, Erbsen und grüne Bohnen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass manche Gemüsesorten wie Zwiebeln, Knoblauch und Avocados giftig für Hunde sein können und daher vermieden werden sollten-

Fazit: Blumenkohl kann eine gesunde Ergänzung für die Ernährung von Hund sein.

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Putenfleisch für Hunde – Roh oder gekocht? 7 tolle Rezepte

Putenfleisch für Hunde

Putenfleisch für Hunde - Roh oder gekocht?

Putenfleisch für Hunde kann die Ernährung deines vierbeinigen Freundes bereichern. Hier erfährst du, warum Putenfleisch gut für deinen Hund ist und ob du es lieber roh oder gekocht verfüttern solltest. Darüber hinaus findest du noch Testmöglichkeiten, um die Frische festzustellen sowie einige abwechslungsreiche Rezeptideen mit Putenfleisch für Hunde.

Dürfen Hunde Putenfleisch essen?

Die Frage kann zunächst einmal mit einem klaren „JA“ beantwortet werden. Dein Hund darf das Fleisch der Pute und ebenso alle anderen Teile wie die Knochen und die Innereien fressen. Putenhälse* sind in getrockneter Form auch als Kausnack bei Hunden sehr beliebt.

Die Knochen sollten allerdings nie von einer gebratenen, gegrillten oder auf andere Weise erhitzten Pute stammen. Die Erhitzung macht die Knochen spröde, was zu spitzen Knochenfragmenten führt, die dann im Verdauungstrakt Verletzungen hervorrufen können. Das hat jedoch nichts mit der Pute an sich zu tun, sondern gilt für die Knochen von allen Tieren.

Frische muss sein: So erkennst du gutes Putenfleisch für Hunde

Bei Geflügel wird häufig auf die Gefahr von Salmonellen hingewiesen. Aus diesem Grund soll Putenfleisch für Hunde nach dieser Warnung nie roh verfüttert werden. Das stimmt in dieser Absolutheit nicht. Richtiger ist es zu sagen, dass du bei der Pute und anderem Geflügel darauf achten solltest, das Fleisch möglichst schnell zu verfüttern, damit es noch schön frisch ist. Verfahre also nach der Devise: von der Fleischtheke ab in den Futternapf, am besten am selben Tag. Dann ist auch Barfen mit Pute kein Problem.
Um sicherzustellen, dass das Fleisch nicht schon beim Kauf zu alt ist, kannst du den Fingertest durchführen. Das Fleisch sollte fest sein und sich nicht wie Wachs eindrücken lassen. Bleibt die Druckstelle sichtbar, scheidet das Fleisch für die Rohfütterung aus. Eine gräuliche Verfärbung oder ein starker Geruch sind die ersten Verwesungsanzeichen. Solches Putenfleisch gehört in den Mülleimer und darf weder roh noch gekocht verfüttert werden.

Was ist das Gute an der Pute?

Putenfleisch ist eine besonders magere Fleischsorte. Wenn dein Hund also unter Gewichtsproblemen leidet, kannst du ihn mit Pute auf Diät setzen, ohne dass er es richtig merkt, weil du die Portionsgröße nicht so stark absenken musst. Dickleibigkeit ist andererseits keine Voraussetzung dafür, dass Putenfleisch für Hunde geeignet ist. Klar ist auf jeden Fall: Im direkten Kalorienvergleich mit diversen anderen Fleischsorten hat die Pute die Nase – Oder sollte man sagen den Schnabel? – vorn.
  • Putenfleisch: 189 kcal / 100 g
  • Hühnerfleisch: 220 kcal / 100 g
  • Schweinefleisch: 238 kcal /100 g
  • Rindfleisch: 250 kcal / 100 g
  • Lammfleisch 292 kcal / 100 g
  • Entenfleisch: 337 kcal / 100 g
  • Gänsefleisch: 342 kcal /100 g

Hinweis: Bei den genannten Kalorienangaben handeltes sich um Durchschnittswerte. Sie können mehr oder weniger stark abweichen, wenn du besonders magere oder fette Teile wählst. Das gilt aber für alle Fleischsorten.

Auch beim Blick auf die Nähr- und Mineralstoffe kann die Pute überzeugen. Sie liefert deinem Hund neben hochwertigem Protein (und nur 7 g Fett je 100 g) auch viele Vitamine der B-Gruppe wie B1, B2, B6 und B12. Putenfleisch ist außerdem reich an Niacin und ein ergiebiger Lieferant von Eisen, Zink und Kalium. Die Putenleber erhält viel Vitamin C und außerdem Folsäure und Vitamin B12.

7 Rezepte mit Putenfleisch für Hunde

Damit es nicht nur bei der Theorie bleibt, haben wir hier für dich einige Rezeptideen mit Putenfleisch für Hunde zusammengestellt. Sie sind für erwachsene Hunde gedacht. Das Fleisch kannst du als Barf-Fan roh, aber auch gekocht verwenden. Gemüse, Reis oder Nudeln werden ohne Salz und Gewürze gekocht. Das Gesamtgewicht pro Mahlzeit sollte etwa 3 % der Körpermasse deines Hundes betragen. Der Fleischanteil liegt im Durchschnitt bei 80 %.

Wenn sich aus den verbleibenden 20 % bei kleineren Hunden schlecht portionierbare Mengen für die anderen Zutaten ergeben, darf der Fleischanteil auch mal geringer ausfallen. Die Zubereitung ist recht einfach. Schneide die Zutaten in nicht zu große Stücke, in etwa in der Größe von Fleischwürfeln in einem Gulasch und für kleinere Hunde ruhig kleiner. Kleinteiligere Zutaten gibst du einfach so hinzu.

Vermenge alles und gib die Mahlzeit in einen Hundenapf. Vergiss nicht, die Wasserschale oder den Trinkbrunnen* zu füllen. Wasser gehört zu jeder Mahlzeit dazu. Bereite die Mahlzeiten frisch zu. Wenn du das morgens tust und es bleibt für den Abend noch etwas übrig, stelle die Reste tagsüber in den Kühlschrank. Los geht’s:

  1. Putenbrust mit einem Eigelb, Heidelbeeren und Blattsalat
  2. Putenhals mit Leinsamen, Hüttenkäse und Möhre
  3. Putenleber mit Apfel und Salatgurke
  4. Putenherz mit Reis und Kürbis
  5. Putenschenkel mit Kartoffel und Magerquark
  6. Putenflügel mit Haferflocken und Spinat
  7. Putenbrustfilet mit Buchweizennudeln und Birne

Ein Wort zum Obst

Noch ein abschließendes Wort zum Obst. Ob du in einem Rezept mit Putenfleisch Apfel oder Birne verwendest, ist nicht so wichtig. Variiere aber nicht einfach mit anderen Obstsorten, ohne dich genau über die Verträglichkeit zu informieren. So mancher Hund wird zum Beispiel Weintrauben mit Genuss verzehren, obwohl viele Hunde äußerst empfindlich auf diese Früchte reagieren. Insgesamt solltest du Obst immer sehr sparsam dosieren. Seine Aufgabe besteht darin, die Mahlzeit mit einem kleinen geschmacklichen Highlight abzurunden: nicht mehr und nicht weniger. Und nun: Guten Appetit, Herr oder Frau Fellnase!

Das Wichtigste über Putenfleisch für Hunde zusammengefasst

Du kannst Putenfleisch für Hunde roh oder gekocht servieren. Rohes Fleisch muss unbedingt frisch sein. Wenn du Knochen fütterst, dürfen diese nicht erhitzt werden. Du darfst Innereien und Hälse verwenden. Putenfleisch ist besonders mager und deshalb auch für die Diät geeignet. Es enthält hochwertiges Protein, wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Beim Füttern kannst du Pute sehr gut mit Nudeln, Reis, Gemüse, Leinsamen, Haferflocken, Ei, Quark, Hüttenkäse und bestimmten Obstsorten kombinieren.

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Dürfen Hunde Nudeln essen? 5 wichtige Fragen

Hunde Nudeln

Dürfen Hunde Nudeln essen?

Hunde und Nudeln: Das ist die Geschichte einer komplizierten Liebesbeziehung. Fest steht zunächst einmal, dass die meisten Fellnasen sich sehr gerne an Pasta gütlich tun. Hunde dürfen Nudeln aus gesundheitlicher Sicht auch essen, allerdings nicht in jeder beliebigen Menge. Eine individuelle Unverträglichkeit von bestimmten Bestandteilen der Nudeln kann hinzukommen.

Kohlehydrate: die K-Frage der Hundeernährung

Der Grund, warum Hunde Nudeln nicht im selben Umfang fressen dürfen wie Fleisch, ist der hohe Anteil an Kohlehydraten. Bei der menschlichen Ernährung gehören Kohlehydrate ganz selbstverständlich zu den wichtigen Energielieferanten.

Das siehst du schon daran, dass Low Carb, also der weitgehende Verzicht auf Kohlehydrate, als eine eigene Ernährungsvariante gilt, die besondere Aufmerksamkeit erfordert. Hunde sind zwar Omnivore in dem Sinne, dass sie tierische und pflanzliche Nahrung verdauen können. Der weit überwiegende Teil der Nahrung ist aber tierisch. Entwicklungsgeschichtlich stammt der Anteil an pflanzlicher Nahrung überwiegend aus dem Mägen der Beutetiere des Wolfs und ist nicht etwa auf grasende Wölfe zurückzuführen.

Fleisch aber enthält als Energielieferanten nur Fette und Proteine, also die beiden anderen großen Nährstoffgruppen. Fütterst du nun Hunde mit Nudeln, nimmt dein Vierbeiner den Lieferanten von Kohlehydraten schlechthin zu sich. Wenn du es übertreibst, sind Gewichtsprobleme praktisch vorprogrammiert.

Sportliche Hunde brauchen mehr Energie.

Wie vorsichtig du sein musst, wenn du deinem Hund Nudeln gibst, hängt ganz wesentlich davon ab, wie sich der Alltag des Vierbeiners gestaltet. Rennt dein Hund regelmäßig an der Leine neben deinem Fahrrad* her, während du ausgedehnte Touren unternimmst, hat er einen viel höheren Energiebedarf als eine Fellnase, die einen großen Teil der Zeit im Hundebett* döst. Entsprechend dürfen die Sportler unter den Hunden auch etwas mehr Nudeln bekommen als vierbeinige Couch Potatoes.

Bis zu einem gewissen Grad ist das eine rassebedingte Frage. Zur artgerechten Haltung von Windhunden, Border Collies oder Huskys gehört nun mal ganz selbstverständlich mehr Bewegung als bei einem Mops oder einer Französischen Bulldogge. Ist der Hund bereits übergewichtig, sollte er natürlich überhaupt keine Nudeln bekommen. Bei Untergewicht können Nudeln hingegen für eine rasche Gewichtszunahme besonders sinnvoll sein. Sprich aber zunächst mit einem Tierarzt* darüber und kläre die Ursache des Untergewichts.

Wie viel Nudeln darf mein Hund bekommen?

Allgemeine Mengenangaben beim Füttern von Nudeln sind aufgrund des unterschiedlichen Energiebedarfs von einzelnen Hunden schwierig. Als ganz grobem Durchschnitt kannst du dich an einem Anteil von einem Viertel der Nahrung an zwei Tagen in der Woche orientieren. Beobachte dann die Gewichtsentwicklung des Hundes und passe die Menge gegebenenfalls an.

Welche Nudelsorten sind erlaubt?

Die verschiedenen Nudelsorten wie Spaghetti, Farfalle, Penne oder Makkaroni unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Zusammensetzung bei Produkten desselben Herstellers kaum, sodass es hier hinsichtlich der Verträglichkeit oder der Höchstmenge keine wichtigen Unterschiede gibt. Ei als Zutat ist unproblematisch. Die Sorten unterscheiden sich vor allem beim Kauen, wie jeder Fan von Pasta weiß. Die meisten Hunde mit gesundem Gebiss wissen es durchaus zu schätzen, wenn die Nahrung ein wenig Konsistenz hat.

Zwar sind Nudeln insgesamt eher weich und gehören ganz sicher nicht zur Kaunahrung wie zum Beispiel Ochsenziemer*, die der Kräftigung der Kiefermuskulatur dienen. Es macht aber schon einen Unterschied, ob du zum Beispiel weich gekochte bis matschige Spaghetti ins Futter mischst oder Penne al dente in den Futternapf* gibst.

Warum können Nudeln aus Hartweizengrieß problematisch sein?

Andere Unterschiede zwischen verschiedenen Arten von Nudeln können viel wichtiger sein als die Sorten. Das betrifft vor allem Gluten, das in Nudeln aus Hartweizengrieß in größeren Mengen vorhanden ist. Ebenso wie Menschen können auch Hunde eine Unverträglichkeit gegen das Klebereiweiß aufweisen. Liegt eine Glutenunverträglichkeit vor, sollten Hunde Nudeln aus Hartweizengries offenkundig nicht fressen. Die gute Nachricht: Es gibt jede Menge glutenfreie Alternativen auf der Basis von Mais, Reis, Hirse oder Buchweizen.

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Welche Zubereitung ist gut, wenn Hunde Nudeln fressen?

Verfüttere nach Möglichkeit nicht einfach Reste von deinen eigenen Nudelgerichten. Hier müsste man in jedem Einzelfall entscheiden, ob die Hunde die Nudeln bekommen dürfen oder nicht. Grundsätzlich machen Salz und zu viele Gewürze Pastagerichte oft für Hunde ungeeignet. Bereite die Nudeln also lieber separat und pur zu, ohne sie zu salzen.

Dann mischst du eine kleine Menge unter das gewöhnliche Nassfutter. Wenn du barfst, kannst du die Nudeln ebenfalls einfach mit in die Futterschale geben und dort mit den anderen Zutaten vermengen. Verfüttere grundsätzlich keine ungekochten Nudeln. Die spröde Konsistenz gepaart mit Ecken und Spitzen, die beim Kauen entstehen, birgt das Risiko von Verletzungen im Verdauungstrakt deines vierbeinigen Freundes.

Das Hunde-Nudeln-Fazit

Hunde mögen Nudeln, dürfen aber wegen der Kohlehydrate nur kleine Mengen bekommen – sportliche Vierbeiner mehr als Tiere, die sich nicht viel bewegen. Ein Viertel der Nahrung an zwei Tagen in der Woche kann dir als ganz grobe Richtschnur für eine angemessene Menge an Nudeln dienen. Gib Nudeln ungesalzen und gekocht dem normalen Hundefutter hinzu. Al dente ist besser als matschig und Nudelsorten mit Konsistenz wie Penne kannst du bevorzugen. Verwende keine Reste deiner eigenen Nudelgerichte.

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Kann Entenfleisch eine leckere Abwechslung für Hunde sein?

Entenfleisch

Kann Entenfleisch eine leckere Abwechslung für Hunde sein?

Du möchtest Deinen Hund verwöhnen und fragst Dich, ob Entenfleisch für ihn geeignet ist? Die Antwort darauf ist ein klares Ja, denn für Deinen Hund ist Ente ein wahres Festessen. Ente ist stark fetthaltig und spendet Energie, doch hat sie auch ihren Preis.

Ente für Deinen Hund - was Du wissen solltest

Nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde kann Entenfleisch ein wahrer Leckerbissen sein. Damit ist aber nicht gemeint, dass Du Deinem Hund von Deinem festlichen Entenbraten oder von der Entenbrust vom Grill etwas abgibst. Ente ist Bestandteil verschiedener Hundenahrung, darunter in Nassfutter als Alleinfutter*. Auch in Trockennahrung für Hunde ist Ente enthalten. Du kannst aber auch frisches Entenfleisch kaufen und für den Hund eine leckere Mahlzeit bereiten.  

Hunde haben jedoch einen anderen Geschmack als Menschen. Während Du Deinen festlichen Entenbraten mit verschiedenen Gewürzen und einer köstlichen Füllung zubereitest, kann die Hundemahlzeit viel einfacher ausfallen und muss nicht gewürzt werden. An einige Sicherheitsvorkehrungen solltest Du dennoch denken, wenn Du Deinem Hund Ente geben möchtest.

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Ente: Nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde gut?

Entenfleisch ist gut für Hunde und kann eine willkommene Ergänzung auf dem Speiseplan sein. Du solltest selbstverständlich nicht nur Ente füttern, da das richtig teuer werden kann und Deine Fellnase auch zu einseitig ernährt wäre. Zu besonderen Anlässen kannst Du Deinen Vierbeiner mit Ente verwöhnen und ihm nicht nur Muskelfleisch, sondern auch Innereien wie Entenleber oder verschiedene Snacks von der Ente geben.

Aus verschiedenen Gründen ist Entenfleisch für Hunde gut geeignet:

  • hat einen hohen Fettgehalt und versorgt den Hund mit reichlich Energie
  • ist reich an Eiweiß, das wichtig für den Muskelaufbau des Hundes ist
  • ist reich an Eisen, das die Durchblutung und die Sauerstoffsättigung des Blutes verbessert und die Blutbildung unterstützt
  • ist roh oder gekocht gut verträglich
  • ist leicht verdaulich
  • kann Hunden aller Rassen und jeden Alters gefüttert werden 

Nicht zu vergessen ist auch der gute Geschmack von Entenfleisch. Ganz sicher läuft Deinem Hund dabei das Wasser im Maul zusammen, wenn er Ente riecht. Damit er nicht schlingt, da es ihm so gut schmeckt, füllst Du das Festessen am besten in einen Anti-Schling-Napf*

Die Fressgeschwindigkeit wird durch das Design des Napfes verlangsamt. So wird Beschwerden wie Erbrechen, Blähungen oder Übergewicht durch zu schnelles Fressen vorgebeugt. Mehrmals in der Woche kannst Du Deinen Liebling mit Ente füttern, darunter auch mit Nass- oder Trockenfutter, das Entenfleisch enthält. Achte aber auch darauf, dass Dein Hund Abwechslung bekommt, und füttere ihn auch mit anderem Fleisch, beispielsweise Rind, Pute, Lamm oder Kaninchen. 

Welche Hunde können in den Genuss von Entenfleisch kommen?

Grundsätzlich kann jeder Hund Entenfleisch fressen, unabhängig vom Alter und von der Hunderasse. Du solltest allerdings die Menge an Alter, Größe und Gewicht Deines Hundes anpassen. Ist Dein Hund sehr aktiv, braucht er mehr Energie und kann eine größere Portion dieser Delikatesse bekommen. Hunde, die eher ruhig sind und sich weniger bewegen, haben einen geringeren Energiebedarf und bekommen weniger. Ein ausgewachsener Hund, der gerade das Erwachsenenalter erreicht hat, erhält eine größere Portion als ein alter Hund derselben Rasse.

Da Entenfleisch stark fetthaltig ist und viel Energie liefert, ist es hervorragend für Welpen geeignet. Es ist auch perfekt für untergewichtige Hunde, die Du wieder auf Normalgewicht bringen kannst, wenn Du häufiger Ente und gerne auch mal eine größere Portion fütterst. Natürlich kannst Du auch Senioren unter den Hunden mit Ente verwöhnen.

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Ente ist gut verträglich und eignet sich daher auch gut für Hunde mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, beispielsweise gegen Futter, das Getreide enthält.

Sogar dann, wenn Dein Hund unter Gelenkbeschwerden und Übergewicht leidet, kannst Du Ente füttern. Du gibst dann etwas weniger oder röstest das Fleisch in der Pfanne, damit ein großer Teil des Fetts austritt.

Übrigens: Dein Hund braucht viel Energie und einige wertvolle Mineralien, wenn er sich im saisonalen Fellwechsel befindet. In dieser Zeit kannst Du ihn hin und wieder mit Entenfleisch verwöhnen.

Wann sollte Dein vierbeiniger Liebling auf Ente verzichten?

Ist Dein Hund stark übergewichtig, solltest Du mit Entenfleisch eher sparsam umgehen, da es viel Fett enthält. Auch bei Diabetes mellitus, der gerade bei älteren Hunden häufiger auftaucht, solltest Du nicht zu viel von dieser Köstlichkeit füttern.

Da Entenfleisch stark fetthaltig ist, kann es in größeren Portionen abführend wirken. Auch Erbrechen kann hin und wieder auftreten, wenn Du es zu gut meinst. Um zu prüfen, ob Dein Hund Ente gut verträgt, solltest Du ihm zuerst nur eine kleine Portion geben. Beobachte ihn, ob irgendwelche Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall auftreten. Stellst Du innerhalb von 24 Stunden nichts Verdächtiges fest, kannst Du davon ausgehen, dass er Ente gut verträgt.

BARF mit Ente - so geht's

Wichtiger Bestandteil der biologisch-artgerechten Rohfleischfütterung, abgekürzt BARF*, ist Fleisch in verschiedenen Sorten, das allerdings nicht immer roh sein muss. Bei der Fütterung nach BARF gibst Du kein Trockenfutter und kein Nassfutter aus der Dose, sondern frisches Fleisch. Ente kannst Du roh, gekocht, gedünstet oder geröstet füttern, allerdings ohne jegliche Gewürze.

Möchtest Du Deinem Hund beim Barfen mit Entenfleisch etwas Gutes tun, solltest Du darauf achten, dass die Ente nicht aus Massentierhaltung stammt. So kannst Du sicher sein, dass das Fleisch nicht mit Antibiotika belastet ist. Ente in Bio-Qualität oder aus Freilandhaltung, direkt vom Landwirt, ist wertvoll und enthält alles, was Dein Hund benötigt. Die Ente wurde gesund ernährt und hatte genügend Auslauf, sodass das Fleisch garantiert gesund ist.

So fütterst Du Deinen Hund richtig mit Entenfleisch nach BARF

Für die Fütterung mit rohem Entenfleisch nach BARF solltest Du von der Ente die Haut entfernen, da sie zu viel Fett enthält und zu Durchfall führen könnte. Das Fleisch löst Du vom Knochen. Die Knochen der Ente sind für Hunde nicht geeignet, da sie splittern könnten. Das Fleisch kannst Du in feine Würfel schneiden oder durch den Fleischwolf drehen. 

Soll Dein Hund nicht nur rohes Entenfleisch bekommen, kannst Du das Fleisch auch kochen oder dünsten. Du kannst es auch in der Pfanne rösten, damit ein großer Teil des Fettes austritt.

Auch Entenleber oder Entenherzen kann Dein Hund roh oder gekocht bekommen. Leber oder Herz kannst Du auch gut unter anderes Futter mischen.

Für die Zähne Deines Hundes sind Snacks zum Kauen gut geeignet. Deinen Hund kannst Du mit getrocknetem Entenbrustfilet* verwöhnen, bei dem es sich um ein reines Naturprodukt handelt und das keine Zusätze enthält. Für die Zahnpflege eignen sich auch getrocknete Entenmägen oder Entenfüße.

Fazit: Entenfleisch ist für Hunde geeignet, da es sie mit Proteinen, Fett und wertvollen Spurenelementen versorgt. Es ist perfekt für Hunde jeden Alters und jeder Rasse, da es Energie spendet. Ist Dein Hund übergewichtig, bekommt er etwas weniger davon. Ente solltest Du nicht jeden Tag füttern. Du kannst Deinem Hund zu besonderen Anlässen ein leckeres Festmahl mit Ente bereiten. Entenfleisch eignet sich auch hervorragend für die Fütterung nach BARF und kann roh, aber auch gekocht oder gedünstet gefüttert werden. Achte darauf, dass Dein Hund nicht die Haut und die Knochen der Ente bekommt. Muskelfleisch und Innereien von der Ente sind absolute Köstlichkeiten für Deinen Hund.

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Dürfen Hunde Bananen essen?

Da Obst und Gemüse in vielen Fällen gut für den Menschen ist, wirst du als Hundehalter früher oder später die Frage stellen: Dürfen Hunde Bananen essen? Da diese Obstsorte viele Vitamine und Mineralien enthält, ist das eine berechtigte und wichtige Frage! 

Denn Hunde dürfen nicht alles, was als Obst bezeichnet wird, einfach so in den Mund nehmen. Informiere dich immer ob ein Hund eine bestimmte Obstsorte essen darf oder nicht, denn einige Obstsorten können extrem gefährlich sein für Hunde. Aber zurück zur Banane.

Dürfen Hunde Bananen essen?

Hunde dürfen Bananen essen. Das schonmal vorab. Aber allerdings nur in Maßen. Bananen sind wie Äpfel, zwar reich an Kalium, Magnesium, voller Vitamine & Mineralstoffe, die allesamt gut für deinen Hund sind. Aber dennoch sollten Sie nicht täglich auf den Speiseplan stehen. 

Der Grund ist folgender: Bananen sind sehr kalorienreich und enthalten viel Fruchtzucker. Das ist zwar gut für Leistungshunde, denen viel abverlangt wird. Doch wenn du deinem Hund zu viel Bananen gibst, könnte es auf Dauer zu einer Gewichtszunahme führen. Da, wie schon gesagt, Bananen viel Kalium enthalten, kann es außerdem zu einer Überversorgung dieses Nährstoffes kommen. 

Ein Überschuss von Kalium ist nicht gut für den Herzmuskel. Sollte dein Hund bereits Herzprobleme haben, solltest du sowieso vorher mit deinem Tierarzt sprechen, bevor du darüber nachdenkst, deinem Hund Bananen zu geben.

Wie viel Banane darf ein Hund essen?

Die Menge hängt von der Größe deines Hundes ab. Hast du einen großen Hund wie zb. einen Schäferhund oder einen Labrador, kannst du Ihm alle 2-3 Tage eine halbe oder ganze Banane geben. Kleine Hunde wie Chihuahuas oder Yorkshire Terriers sollten in dem selben Zeitraum nur ein kleines Stück bekommen.

Generell gilt: Pro Woche sollte ein Hund nicht mehr wie 2 Bananen essen. Eher weniger. Kleine Hunde nicht mehr wie 1 Banane. Hier sollte lieber „Vorsicht als Nachsicht“ die Devise lauten. Wie heißt es so schön: „Zu viel von etwas – egal was – ist nie gut.“ 

Achte bitte darauf das die Banane reif ist, wenn du Sie deinem Hund verfütterst. Bananen sind erst reif, wenn die Schale braune Punkte hat. Wenn die Banane unreif ist, dann enthält Sie zu viel Stärke. Das ist ein sogenannter Mehrfachzucker. Dieser würde sich negativ auf das Gewicht und auf den Blutzuckerspiegel deines Hundes auswirken.

Sind Getrocknete Bananen erlaubt?

Alternativ kannst du deinem Hund getrocknete Bananen in Form von Bananenchips* anbieten. Diese eignen sich perfekt als Snack oder als Leckerli. Außerdem sind Sie besser zu handhaben als eine herkömmliche Banane. 

Fang am besten an Ihm kleine Mengen pro Woche zu geben, um zu schauen wie das Verdauungssystem deines Hundes darauf reagiert. Im laufe der Zeit kannst du das steigern. Aber achte darauf das du Ihm nicht mehr wie 1-2 Bananen (In Chipsform) die Woche gibst, um die oben genannten Probleme nicht herbeizuführen.

Nützlich bei Durchfall

Bananen enthalten viel Pektin. Das sind Ballaststoffe. Diese sind wiederum gut für den Verdauungstrakt. Sollte dein Hund mal an Durchfall leiden, kannst du Ihm gezielt mit einer Banane helfen. Das Pektin in der Banane wirkt wasserbindend und stopfend. Damit kann man die Verdauungsbeschwerden lindern.

Sind Bananenschalen schädlich?

Hat dein Hund – Hals über Kopf – eine Bananenschale gegessen, als du mal kurz nicht aufgepasst hast? Keine Sorge! Das ist zunächst nicht weiter schlimm, denn Bananenschalen sind nicht giftig. Du solltest Bananenschalen jedoch nicht bewusst an deinen Hund verfüttern, denn: 

  1. Ist das kein Festmahl für deinen Hund
  2. Bananenschalen könnten mit Pestiziden & Fungiziden belastet sein.

Diese beiden Punkte könnten wiederum Verdauungsprobleme bei deinem Vierbeiner verursachen. 

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Hund optimal füttern: Der beste Zeitpunkt für die Abendmahlzeit

Hund optimal füttern: Der beste Zeitpunkt für die Abendmahlzeit

Wenn es nach Deinem Hund ginge, könnte er wahrscheinlich ständig fressen. Für die meisten Hunde ist die Fütterung die tollste Zeit des Tages. Einige müssen allerdings auch zum Fressen „überredet“ werden. Doch auch für anspruchsvolle Hunde ist es wichtig, regelmäßig und hochwertig gefüttert zu werden. Wann also solltest Du Deinen Hund füttern, damit er nachts gut durchschläft und sich nicht lösen muss?

Die Frage ist nicht mit einer klaren Uhrzeit zu beziffern, denn der Tagesrhythmus Deines Hundes hängt von Deinen persönlichen Lebensgewohnheiten ab. Jeder Hund ist in der Lage, sich an den Tagesablauf seines Halters anzupassen. Bist Du also ein Frühaufsteher, dann wirst Du ihm die Abendmahlzeit früher geben als ein Mensch, der die Nacht gerne zum Tag macht und dafür morgens länger schläft.

Für Deinen Hund ist das kein Problem. Wichtig ist jedoch, dass eine gewisse Routine eingehalten wird. Die Fütterungszeiten müssen nicht auf die Minute eingehalten werden, doch die Abstände zwischen den Mahlzeiten sollten dem Alter und den Bedürfnissen des Hundes angepasst sein. Ein geregelter Futterplan macht Deinen Hund nicht nur satt, er trägt auch entscheidend zur Gesundheit Deines Hundes bei.

Wann und wie oft solltest Du Deinen Hund füttern?

Bei der perfekten Ernährung eines Hundes scheiden sich die Geister. Dennoch gibt es ein paar Richtlinien, die für nahezu alle Fütterungskonzepte gelten und sich bewährt haben. Grundsätzlich gilt zunächst, dass Dein Hund möglichst artgerecht, ausgewogen und qualitativ hochwertig gefüttert werden sollte. So sorgst Du für sein Wohlbefinden und seine Gesunderhaltung.

Wann Du Deinen Hund füttern solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eins ist vollkommen klar: Was Dein Hund vorne aufnimmt, kommt irgendwann auch hinten wieder raus. Damit Du und Dein Hund eine geruhsame Nacht erleben können, ist der Zeitpunkt für die Abendmahlzeit Deines Hundes also von entscheidender Bedeutung.

Als ideal gilt es, einen erwachsenen Hund zweimal täglich zu füttern – eine Mahlzeit morgens, eine Mahlzeit am Abend. Alternative Futterkonzepte mit mehreren Mahlzeiten pro Tag oder auch nur einer einzigen Portion für den kompletten Tagesbedarf des Hundes sind durchaus möglich, werden aber nur unter bestimmten Voraussetzungen praktiziert.

Natürlich sind Welpen hier noch ausgenommen. Die Kleinen können noch nicht so viel Futter aufnehmen und verarbeiten, daher benötigen sie in den ersten Lebensmonaten vier bis sechs Mahlzeiten pro Tag. Je nach Entwicklung und Rasse können die Portionen ab dem vierten Monat auf drei und ab dem sechsten Monat auf zwei Portionen reduziert werden.

Dies sind natürlich keine allgemeingültigen Werte, aber eine durchaus hilfreiche Orientierung. Am besten lässt Du Dich vom Züchter oder Deinem Tierarzt beraten, auf wie viele Mahlzeiten Du das Futter Deines Hundes aufteilen solltest und wann Du die Futtermengen vergrößern und damit die Anzahl der Portionen reduzieren kannst. Deinen Hund zu füttern ist also eine verantwortungsvolle Aufgabe, die Deine Disziplin und Aufmerksamkeit erfordert.

Auf die Rasse kommt es an - kleine und große Hunde füttern

Kleine und mittelgroße Hunderassen kommen gut und gerne mit zwei Futterportionen pro Tag aus, doch hier bleibt es letztendlich dir überlassen, auf wie viele Rationen Du den Tagesbedarf aufteilst. Bei großen Hunden und Rassen mit besonders tiefem Brustkorb ist es jedoch von entscheidender Bedeutung, wie oft und wann Du Deinen Hund füttern solltest. Große Hunde neigen gelegentlich zu Magendrehungen. Dies kann sehr gefährlich, sogar tödlich für Deinen Hund enden. Zunächst ein kurzer Blick in das Verdauungssystem Deines Hundes, um zu verstehen, wie Dein Hund das Futter aufnimmt und verarbeitet.

So funktioniert die Verdauung Deines Hundes

Der Verdauungsapparat eines Hundes unterscheidet sich kaum von dem des Menschen. Die Nahrung wird über das Maul aufgenommen und wird über die Speiseröhre in den Magen geleitet. Da Hunde jedoch kaum kauen, gelangt das Futter nahezu unvorbereitet im Magen. Dort wird die Nahrung mit Magensäften vermengt und zersetzt. Dabei entsteht ein Futterbrei, der in kleinen Portionen über den Magenausgang in den Dünndarm weitergeleitet wird. Der Dünndarm leistet Hochleistungsarbeit.

Verdauungsenzyme (von Galle und Bauchspeicheldrüse) spalten das Futter auf und bauen Proteine, Fette und Kohlenhydrate ab. Die Leber wiederum ist verantwortlich für die Verstoffwechselung der verschiedenen Nährstoffe. Hier werden Vitamine gespeichert und verwertet, gleichzeitig werden Giftstoffe abgeleitet. Im Dünndarm findet also der Hauptteil der Verdauung statt. Was dann noch an Nahrungsresten übrig bleibt, landet im Dickdarm und wird über den After ausgeschieden.

Der gesamte Prozess von der Nahrungsaufnahme bis zum Ausscheiden nimmt zwischen 24 und 36 Stunden in Anspruch. Dabei verbleibt das Futter bis zwischen zwei und acht Stunden im Magen, ein bis zwei Stunden im Dünndarm. Im Dickdarm „lagern“ die Nahrungsreste dann bis zu 24 Stunden. Wenn Du Deinen Hund fütterst, wird also immer nachgeschoben. Das, was er absetzt, sind die Reste des Futters von gestern.

Empfehlung: Im 12-Stunden-Takt den Hund füttern

Wichtiger als die Uhrzeit ist viel mehr der Abstand zwischen den Mahlzeiten. Bei einem erwachsenen Hund und zwei Mahlzeiten pro Tag solltest Du die beiden Portionen im Abstand von zwölf Stunden gegeben werden. Fütterst Du ihn beispielsweise morgens um 8 Uhr, dann sollte er seine Abendration gegen 20 Uhr bekommen. Ein gemütlicher Spaziergang im Anschluss wird Euch beiden guttun.

Sollten zwischen der letzten Fütterung und der Nachtruhe noch ein paar Stunden vergehen, dann gib Deinem Hund unmittelbar bevor Du schlafen gehst noch einmal die Möglichkeit, sich zu lösen – nur kurz vor die Tür, keine große Runde mehr. Mit diesem Konzept kannst Du abends Deinen Hund füttern und brauchst Dir keine Sorgen zu machen, dass er sich in der Nacht auf Deinem Teppich im Wohnzimmer Erleichterung verschafft.

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Die lauernde Gefahr bei großen Rassen: Magendrehung

Sicherlich möchtest auch Du Deinen Hund füttern, ohne Dir Sorgen machen zu müssen. Einige Hunde neigen zu Magendrehungen. Daher ist es wichtig, sich bei großen Hunderassen und Hunden mit besonders tiefer Brust an geeignete Fütterungszeiten zu halten. Natürlich können auch kleine und mittelgroße Hunde eine Magendrehung bekommen, die Wahrscheinlichkeit ist jedoch deutlich geringer – wenn, dann sind es meisten ältere Tiere. Die genauen Gründe, die zu einer Magendrehung führen, sind noch nicht vollständig erforscht. Doch es gibt Hinweise, die mögliche Ursachen recht plausibel erklären.

Bei großen Hunderassen sind die Bänder, an denen der Magen im Organismus aufgehängt sind, sehr locker. Hunde, die nur einmal am Tag gefüttert werden, tragen ein größeres Risiko als Hunde, die zwei- oder mehrmals am Tag gefüttert werden (Überfüllung des Magens, Aufgasung).

Bei älteren Hunden lässt zudem die Festigkeit des Bindegewebes nach. Eine weitere Ursache für eine Magendrehung können zu heftige Aktivitäten kurz nach dem Füttern sein. Bei Hunden, die nach dem Fressen gerne ruhen, ist dies relativ unproblematisch. Doch es gibt viele Hunde, die nach der Nahrungsaufnahme gerne so richtig aufdrehen.

Ist auch Dein Hund solch ein temperamentvoller Wildfang? Dann solltest Du versuchen, ihn etwas zu mäßigen. Eine Magendrehung ist sehr gefährlich und kann für einen Hund tödlich enden. Wenn Du den Verdacht hast, Dein Hund könnte an einer Magendrehung leiden, solltest Du unverzüglich zum Tierarzt gehen! Hier zählt wirklich jede Sekunde.

Anzeichen für eine Magendrehung:

  • stark aufgeblähter Bauch
  • verstärkter Speichelfluss
  • intensives Hecheln
  • Hund kann weder erbrechen noch Kot absetzen
  • Futterverweigerung
  • Atembeschwerden
Fazit: Wann Du Deinen Hund am Abend füttern möchtest, bleibt Dir überlassen. Die Zeiten richten sich letztendlich danach, wann Du morgens aufstehst und abends zu Bett gehst. Gib Deinem Hund die Möglichkeit, sich noch einmal zu lösen, bevor Du die Nachtruhe einläutest. Sollte sich Dein Hund am frühen morgen erbrechen und gelben Schleim ausspucken, dann ist dies ein Zeichen für einen leeren Magen und eine Überproduktion an Magensäure. Falls dies öfter passiert, kann es ratsam sein, dreimal am Tag zu Deinen Hund zu füttern. Achte auf einen gleichmäßigen Fütterungsrhythmus und auf sein Verhalten. Bei Auffälligkeiten solltest Du immer einen Tierarzt zurate ziehen.

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Dürfen Hunde Tomaten essen?

Hunde Tomaten

Dürfen Hunde Tomaten essen?

Tomaten sind tolle Früchte, die aus unseren Speiseplänen nicht wegzudenken sind. Kaum ein Gemüse lässt sich so vielfältig verwenden, wie die Tomate. Doch dürfen auch Hunde Tomaten fressen? Die Frage ist nicht mit einem Wort zu beantworten. Grundsätzlich ist nicht alles, was uns Menschen guttut, auch für den Hund geeignet. Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen Hunde Tomaten durchaus fressen, ob es wirklich sinnvoll ist, bleibt jedoch fraglich.

Vielleicht hast auch Du schon mal gehört oder gelesen, dass Tomaten für Hunde giftig seien. Ja, das stimmt! Dabei ist die Tomate doch eine der beliebtesten Gemüsesorten. Sie enthält wenig Kalorien, besteht größtenteils aus Wasser und lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise zubereiten. Genau da liegt die Antwort auf die Frage, ob Hunde Tomaten fressen dürfen. Es kommt auf die Zubereitung an. Wenn Du also ein paar Punkte beachtest, kannst Du Deinem Hund durchaus auch mal ein Stückchen Tomate geben. Allerdings gibt es viele Obst- und Gemüsesorten, die deutlich gesünder, besser bekömmlich und absolut ungefährlich für Deinen Hund sind.

Tomaten enthalten Solanin

Tomaten gehören ebenso wie Kartoffeln und Auberginen zu den Nachtschattengewächsen. Diese Gemüsesorten enthalten Solanin. Dabei handelt es sich um ein Alkaloid bzw. Saponin, das in vielen Pflanzen in unterschiedlichen Konzentrationen vorkommt. Es ist ein ganz natürliches Pflanzengift, das bei Tomaten in der Schale und im Strunk sitzt. Solanin entsteht bei Lichteinstrahlung – entweder im heimischen Garten, auf dem Feld oder auch im Gewächshaus und sogar bei Dir daheim, wenn Du die Tomaten unter Lichteinfluss lagerst.

100 g unreife, noch grüne Tomaten enthalten etwa 9 bis 32 mg Solanin. Reife bis überreife Tomaten weisen immerhin noch einen Wert von 0,1 bis 0,7 mg Solanin auf. Solanin kann in höherer Dosis zu Vergiftungserscheinungen führen. Diese treten ab einer Dosis von ca. 1 mg/kg Körpergewicht aus. Ja, Solanin kann auch tödlich sein – allerdings erst ab einer Dosis von 3 bis 6 mg/kg Körpergewicht. Du müsstest also schon jede Menge Tomaten verzehren, um Dich zu vergiften.

Anders sieht es hingegen bei Hunde aus. Hunde, die Tomaten fressen, reagieren deutlich schneller mit Vergiftungserscheinungen auf Solanin und können auch daran versterben. Bedenke, dass Dein Hund (meistens) ein geringeres Gewicht als ein Mensch hat und sein Stoffwechsel deutlich schneller funktioniert. Giftstoffe werden also viel schneller aufgenommen und im Körper verteilt. Es gibt viele Anzeichen, die auf eine Solaninvergiftung beim Hund hinweisen können. Hier findest Du eine Übersicht möglicher Symptome.

Anzeichen für eine Solaninvergiftung:

  • Magenbeschwerden
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Durchfall
  • Krämpfe
  • Lähmungen
  • Atembeschwerden, Atemstillstand
  • Nierenreizungen
  • Schleimhautreizungen
  • Störung der Gehirnfunktion
  • Orientierungslosigkeit
  • Hyperaktivität oder Schwächeanfälle

Wenn Deine Hunde Tomaten roh gefressen haben sollten und sich auffällig verhalten, solltest Du nicht zögern und sofort zum Tierarzt gehen. Wie gefährlich die Tomaten für Deinen Hund sind, hängt sowohl vom Reifegrad der Tomaten als auch natürlich von der Menge, die er erwischt hat, ab. Es ist also wichtig, dass Du Tomaten bei Dir daheim immer geschützt lagerst, damit Dein vierbeiniger Freund sie nicht einfach stibitzen kann.

Die richtige Zubereitung: So dürfen Hunde Tomaten fressen

Von der Gabe roher Tomaten wird grundsätzlich abgeraten. Sollte Dein Hund aber mal ein kleines Stückchen erwischen, wird ihm das nicht sofort schaden. Wie bei allem „macht die Menge das Gift“. Grüne, unreife Tomaten sind grundsätzlich gefährlicher als überreife rote Tomaten, denn die Solaninkonzentration nimmt mit zunehmender Reife der Tomate ab. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es auch Tomatensorten gibt, die komplett grün bleiben.

Auf Experimente, welche Tomatensorte Dein Hund besser verträgt, solltest Du jedoch besser verzichten. Hierbei solltest Du auch die kleinen Cherry- oder Cocktailtomaten nicht unterschätzen. Nur weil sie klein sind, sind sie nicht weniger gefährlich. Das Solanin ist hier ebenso nachzuweisen wie in den verwandten großen Sorten.

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Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, Hunden Tomaten zu geben, ohne dass sie ihnen schaden, sie vergiften oder sogar töten. Abgekocht und ohne Schale sind Tomaten durchaus verträglich für Hunde – ebenso wie Kartoffeln. Entferne alle grünen Stellen und den Strunk. Dann kannst Du die Tomaten in heißem Wasser abkochen, die Schale entfernen und in kleinen Mengen an Deinen Hund verfüttern. So zubereitet enthält die Tomate keinerlei Solanin mehr und kann bedenkenlos gegeben werden. Du bereitest eine Tomatensuppe oder -soße selbst zu? Ja, auch davon darf Dein Hund etwas abbekommen, sofern Du für die Zubereitung auf Zucker, Salz oder andere Gewürze und Zusatzstoffe verzichtest. Von Fertigsoßen aus dem Supermarkt solltest Du Abstand nehmen.

Beachte jedoch, dass Tomaten grundsätzlich auch sehr viel Säure enthalten, daher solltest Du Tomaten – wenn überhaupt – nur püriert als Beilage zum regulären Futter oder als Leckerli verfüttern. Leidet Dein Hund an Magenbeschwerden oder Sodbrennen, solltest Du generell auf die Gabe von Tomaten in jeglicher Form verzichten, weil sie die empfindlichen Schleimhäute zusätzlich reizen würden.

Hunde, die Tomaten lieben

Es gibt tatsächlich Hunde, die Tomaten überaus gerne fressen. Falls auch Du solch einen Tomaten-Fan im Haus hast, pass bitte gut darauf auf, ihm Tomaten nur in verträglichen Varianten zu geben. Falls Dir das zu riskant sein sollte, gibt es im Handel durchaus qualitativ hochwertige Futtermittel, die mit Tomaten angereichert wurden. Hierbei wurde natürlich darauf geachtet, die Tomaten entsprechend zuzubereiten, damit sie für Deinen Hund auch bekömmlich und vollkommen unschädlich sind.

Empfehlenswert sind Flocken*, die neben vielen anderen Gemüsesorten auch Tomaten in getrockneter Form enthalten. Damit kannst Du sein tägliches Futter aufwerten und ihn zudem mit wertvollen Nährstoffen versorgen.

Es gibt auch Nassfuttersorten*, die bereits mit Tomaten abgerundet sind. Diese Futtermittel kannst Du Deinem Hund bedenkenlos geben.

Die positiven Eigenschaften der Tomate

Obwohl das Solanin in den Tomaten gewisse Risiken für Deinen Hund birgt, gibt es auch Positives zu berichten. Tomaten bestehen zu 90 % aus Wasser und somit kalorienarm. Sie sind reich an Vitamin C, Vitamin B1, B2, B6, Niacin und Pantothensäure. Ferner enthalten Tomaten Kalium, das die Muskeln und Nerven stärkt. Auch Natrium, Kalzium, Eisen, Phosphor und Magnesium finden sich in Tomaten. Obwohl die Vitamine in höherer Konzentration in der Schale sitzen, solltest Du diese trotzdem entfernen. Hunde, die Tomaten fressen, werden also durchaus mit vielen wertvollen Nährstoffen versorgt – vorausgesetzt, das Solanin wurde ausgeschaltet.

Fazit: Die Frage, ob Hunde Tomaten fressen dürfen, lässt sich nur mit einem eindeutigen „Jein“ beantworten. Im unreifen, rohen Zustand können sie Deinen Hund vergiften oder sogar tödlich sein. Unter bestimmten Voraussetzungen und in geringen Mengen dürfen Hunde Tomaten aber durchaus fressen – wenn sie reif sind und der Strunk und grüne Stellen entfernt wurden. Gekocht sind sie zudem bekömmlicher als roh.

Dein Hund braucht jedenfalls keine Tomaten für eine ausgewogene, artgerechte Ernährung. Es gibt so viele wunderbare Alternativen wie zb. Äpfel, die Du bedenkenlos füttern kannst und die er auch bestens verträgt. Möchtest Du Deinem Hunde trotzdem gelegentlich ein Stückchen Tomate gönnen, dann nur gekocht und ohne Schale oder in Form von Gemüseflocken. Tomaten solltest Du grundsätzlich geschützt lagern, damit Dein Hund sich nicht versehentlich selbst bedienen kann. Sollte Dein Hund Tomaten gefressen haben und Anzeichen einer Vergiftung zeigen, gehe bitte sofort zum Tierarzt oder in die nächste Tierklinik mit ihm.

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Schonkost vereinfacht – Top 10 Lebensmittel für den Hund

Schonkost vereinfacht - Top 10 Lebensmittel für den Hund

Schonkost hilft Deinem Hund bei Magenproblemen auf die Sprünge: Viele Hunde leiden gelegentlich oder sogar chronisch unter Magen-Darm-Störungen. Diese können unterschiedlich stark ausgeprägt sein – den Hund belastet solch eine gesundheitliche Störung ausnahmslos immer. Mit qualitativ hochwertiger Schonkost leistest Du einen wertvollen Beitrag zur Schonung, Heilung und Gesunderhaltung des empfindlichen, sensiblen Hundemagens. Am besten stimmst Du die neue Fütterungsstrategie mit Schonkost mit Deinem Tierarzt ab. Er kann Dir wertvolle Hinweise geben, auf was Du bei der Futterumstellung und bei der Auswahl an Lebensmitteln für eine vollwertige und wirksame Schonkost achten solltest. Gerade bei gesundheitlich stark belasteten Hunden sollte das Futterkonzept dem jeweiligen Krankheitsbild angepasst werden.

Schonkost bei Beschwerden des Magen-Darm-Trakts beim Hund

Schonkost ermöglicht es Deinem Hund, sich während und nach einer gesundheitlichen Belastung vollwertig zu ernähren und zu erholen. Eine gesunde Verdauung ist wichtig, damit sich Dein Vierbeiner schnell wieder wohlfühlt. Gleichzeitig muss er mit allen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt werden, die er für ein gesundes Hundeleben braucht. Hauptenergielieferant für Hunde sind tierische Proteine, die er im Normalfall über Muskelfleisch aufnimmt. Bei Magenproblemen ist dies jedoch nur schwer verdaulich.
Es gilt also, einen Alternativplan aufzustellen, um dem Hund die Verdauung zu erleichtern und Krankheiten entgegenzuwirken. Schonkost gibt es in vielen verschiedenen Varianten, so kannst Du Deinen Hund optimal mit leicht bekömmlichen Futtermitteln verwöhnen und ihm dabei helfen, die Darmflora bei Beschwerden wieder in Balance zu bringen. Doch wann ist es sinnvoll, vom üblichen Futterkonzept abzuweichen und auf Schonkost umzustellen?

Bei den folgenden gesundheitlichen Beschwerden ist Schonkost anzuraten:

  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)
  • Dickdarmentzündung (Kolitis)
  • Erweiterte Speiseröhre (Megaösophagus)
  • Nach Operationen oder längeren Krankheitsphasen
  • Regelmäßigem Erbrechen oder Durchfall
  • Harnstein oder Harngrieß
  • Appetitlosigkeit, Nahrungsverweigerung
  • Sodbrennen
  • Übergewicht
  • Parasiten (wie z. B. Giardien)
  • Nahrungsmittelintoleranzen
  • Allergien
  • Außergewöhnliche Stresssituationen (z. B. Umzug, Besitzerwechsel, Unfall)

Wie Du siehst, können sowohl besondere Ereignisse als auch akute oder chronische körperliche Beschwerden Gründe dafür sein, Deinem Hund Schonkost zu geben. Ziel ist es immer, die Magen-Darmfunktion zu entlasten, zu regulieren und zu fördern. Behalte Deinen Hund stets gut im Auge, damit Du sofort registrierst, wenn sich etwas an ihm verändert. In Stresssituationen ist es zudem erforderlich, Deinem Hund Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln.

Ein Umzug oder die Anschaffung eines Zweithundes können für Deinen (Erst)Hund ungewohnt und belastend sein. Schonkost mindert das Risiko von nervösem Erbrechen und Durchfall. Bei akuten oder chronischen Erkrankungen hilft Schonkost bei der Genesung. Hunde, die bestimmte Nahrungsmittel nicht vertragen oder allergische Reaktionen aufzeigen, können trotz der Einschränkungen mit Schonkost ausgewogen und vollwertig ernährt werden.
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10 Lebensmittel für eine optimale Schonkost

Die Palette an Lebensmitteln, mit denen eine gesunde Schonkost in den Futternapf gezaubert werden kann, ist groß. Grundsätzlich eignen sich Lebensmittel, die leicht verdaulich, fettarm und ungewürzt sind. Bitte bedenke, dass die Verdauung bereits im Maul des Hundes beginnt, daher ist es von großer Bedeutung, dass alle Schonkostkomponenten möglichst püriert oder zumindest gut zerkleinert gereicht werden. Das erleichtert Deinem Hund mit sensiblen Magen die Aufnahme, Weiterleitung und Verarbeitung des Futters. Er sollte die Schonkost ohne viel Kauen zu müssen leicht schlucken können.

Hier mal ein Überblick über die zehn besten Lebensmittel für Schonkost:

1. Geflügelfleisch (Huhn, Pute)

Hühnchen- und Putenfleisch eignen sich perfekt für die Zubereitung von Schonkost. Das Fleisch ist fettarm, magenschonend, leicht bekömmlich und liefert Deinem Hund alle wichtigen Proteine.

2. Fisch (Forelle)

Fisch ist ein guter Proteinlieferant, doch nicht jeder Fisch eignet sich auch für Schonkost. Wenn Du Deinem Hund eine Mahlzeit mit Fisch zubereiten möchtest, dann greifst Du am besten zu Forelle oder Lachs. Diese Fische gelten als besonders fettarm und leicht verdaulich.

3. Reis

Gekochter Reis ist die ideale Beilage bei der Fütterung mit Schonkost. Reis macht satt und schützt die empfindliche Magenschleimhaut. Tipp: Den Reis ohne Salz mit viel Wasser lange genug kochen lassen, sonst entzieht der Reis dem Hund Wasser. Dies gilt es zu vermeiden. Du kannst zu allen angebotenen Reissorten greifen, Vollkornreis hat den höchsten Anteil an Ballaststoffen.

4. Gemüse (z. B. Kartoffeln, Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis)

  • Kartoffeln punkten mit ihren langkettigen Kohlenhydraten. Sie sind gute Energielieferanten, schonen die Magenschleimhaut und geben dem Hund ein angenehmes Sättigungsgefühl.
  • Karotten haben einen antibiotischen Effekt und schützen so die sensible Darmflora vor Bakterien und anderen Krankheitserregern.
  • Kürbis gilt als Wundergemüse, weil es reich an Vitaminen-, Mineral- und Ballaststoffen ist. Zudem stärkt Kürbis das Immunsystem. Er ist sehr gut verdaulich und wirkt unterstützend bei der Bekämpfung von Parasiten oder Würmern im Darm. Hokkaidokürbis eignet sich besonders gut für die Zubereitung von Schonkost. Zierkürbisse dürfen hingegen nicht verfüttert werden!

Wichtig! Alle Gemüsesorten lange kochen. So werden sie am besten vom Hund vertragen und können leichter verdaut werden.

5. Leinsamen/Leinsamenöl

Leinsamen sind das Reinigungsteam des Darms. Die kleinen Kerne quellen im Magen auf und sorgen für eine optimale Pflege des Darms. Ein bis zwei Esslöffel Leinsamen (je nach Gewicht und Größe des Hundes) ca. 15 Minuten in Wasser einweichen und einfach in die vorbereitete Schonkost untermischen – fertig. Alternativ zu frischen Leinsamen kannst Du auch einen Schuss Leinsamenöl ins Futter geben.

Hinweis: Ist die Magenschleimhaut Deines Hundes stark angegriffen, solltest Du auf Äpfel besser verzichten, da die Fruchtsäure den eh schon belasteten Magen reizen könnte. Bei allen anderen Ursachen für die Gabe von Schonkost, sind Äpfel eine wunderbare Ergänzung.

7. Haferflocken

Haferflocken bzw. Haferschleim haben eine sehr sättigende Wirkung. Haferflocken bestehen zu ca. 70 % aus Kohlenhydraten und ca. 15 % aus Eiweiß. Zudem enthalten sie viele Vitamine und Ballaststoffe. Perfekt für einen Hund, der mit Magenproblemen zu kämpfen hat und auf Schonkost angewiesen ist. Haferflocken als Haferschleim zubereitet ist eine willkommene Abwechslung für Deinen Hund. Zubereitung von Haferschleim: 70 g Haferflocken in 350 ml Wasser unter ständigem Rühren aufkochen lassen bis alles eingekocht eine breiige Masse ergibt. Diese dann abkühlen lassen und in kleinen Portionen unter die anderen Schonkostkomponenten mischen. Alternativ können die Haferflocken auch über Nacht in Wasser zum Aufquellen eingeweicht werden.

8. Honig

Honig verleiht einer Schonkostmahlzeit nicht nur einen angenehmen Geschmack, sondern wirkt auch antibakteriell. Außerdem legt sich der Honig schützend auf die Speiseröhre, wenn Dein Hund mit Sodbrennen zu kämpfen hat. Eine kleine Menge reicht vollkommen aus, um das Futter aufzuwerten.

9. Bierhefe

Bierhefe ist eine echte Vitaminbombe. Sie enthält viele Vitamine aus der Gruppe B, Biotin, Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalzium, Zink, Kalium und 19 wertvolle Aminosäuren. Als Nahrungsergänzungsmittel in der Schonkost für Deinen Hund, ist Bierhefe somit bestens geeignet, denn sie reguliert die Verdauung und beugt einer Nährstoffunterversorgung entgegen.

10. Magerquark, Hüttenkäse, Milchreis, Naturjoghurt (fettarm)

Achtung! Milchprodukte in der Schonkost eignen sich nur für Hunde, die sie auch vertragen. Viele Hunde sind laktoseintolerant, daher solltest Du Milchprodukte nur dann füttern, wenn Dein Hund nicht davon betroffen ist. Der Milchzucker kann bei intoleranten Hunden Durchfall auslösen.

Wenn Dein Hund Milchprodukte gut verarbeiten kann, sollte der Anteil trotzdem nicht mehr als 5 % in der Schonkost ausmachen. Diese Menge reicht vollkommen aus, um sich positiv auf die Verdauung auszuwirken. Am besten greifst Du zu Lebensmitteln, die fettarm sind und wenig oder gar keinen Milchzucker enthalten. Magerquark und Hüttenkäse enthalten wenig Fett und Laktose, daher sind sie prima in ein Schonkostkonzept einzubinden. Ein bis zwei Teelöffel unter das Futter gemischt versorgen Deinen Hund mit vielen Vitaminen, Kalzium und Proteinen.

Das solltest Du bei der Zubereitung von Schonkost beachten

Wenn Du die Schonkost für Deinen Hund selbst zubereiten möchtest, solltest Du darauf achten, dass Du alle Zutaten gut weich kochst, anschließend zerkleinerst oder pürierst. Auf Gewürze komplett verzichten. Gegen eine kleine Prise Salz ist nichts einzuwenden, muss aber nicht sein. 

Verabreiche Deinem Hund mehrfach am Tag kleine Portionen. Diese kann er über den Tag verteilt besser verarbeiten, als wenige große – fünf bis sechs kleine Mahlzeiten wären optimal für die geplagte Verdauung Deines Hundes. Die Schonkost sollte Zimmertemperatur haben oder lauwarm sein. Frisch aus dem Kühlschrank ist das Futter zu kalt!

5 Schonkostrezepte, die Du leicht nachkochen kannst

1. Hühnerbrust mit Reis

Zutaten:

  • 1 Hühnerbrustfilet
  • 1 Tasse Reis
  • 1 Karotte
  • 2 Esslöffel Magerquark oder Hüttenkäse
  • 2 Esslöffel Haferflocken

Zubereitung:
Hühnerbrust in kleine Teile schneiden und ohne Gewürze in Wasser kochen. Karotte und Reis separat kochen bis alles weich und breiig sind. Zutaten abkühlen lassen und vermengen. Haferflocken, Magerquark oder Hüttenkäse erst untermischen, wenn Du die Schonkost Deinem Hund servierst.

2. Forelle mit Kartoffeln oder Süßkartoffel

Zutaten:

  • 1 mageres Forellenfilet ohne Gräten (alternativ Seelachsfilet)
  • 200 g Kartoffeln oder Süßkartoffeln
  • 1 Teelöffel Leinsamen

Zubereitung:
Fisch und Kartoffeln separat kochen bis sie weich sind. Beide Zutaten pürieren und miteinander vermengen. Leinsamen unterrühren, kurz quellen lassen, dann füttern. Kann wahlweise auch mit einer gekochten Karotte oder einer Portion gekochtem Kürbis ergänzt werden.

3. Veggie mit vielen Vitaminen

Zutaten:

  • 1 Karotte
  • ½ Fenchelknolle
  • 100 g Kartoffeln oder Süßkartoffeln
  • 100 g Zucchini
  • 1 Esslöffel Hüttenkäse oder Magerquark
  • 1 Esslöffel Leinsamen

Zubereitung:
Gemüse waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Alles in Wasser weich kochen und pürieren. Abkühlen lassen. Kurz vor der Fütterung Leinsamen und Hüttenkäse oder Magerquark unterrühren.

4. Morosche Karottensuppe

Zutaten:

  • 1 kg Karotten
  • 1 g Salz

Zubereitung:
Karotten schälen und klein schneiden. In Wasser mit einer Prise Salz ca. eine Stunde weich kochen. Anschließend pürieren. Die Morosche Karottensuppe* kannst Du auch schon fertig zubereitet im Handel kaufen.

Die Morosche Karottensuppe ist der ultimative Tipp, wenn Dein Hund mit Durchfall zu kämpfen hat. Durch die antibiotische Wirkung der Karotten hilft die Suppe Deinem vierbeinigen Freund schnell wieder auf die Pfoten.

5. Putenbrust mit Kürbis

Zutaten:

  • 200 g Reis
  • 100 g Putenbrustfleisch
  • 150 g Kürbisfleisch
  • 1 Esslöffel Haferflocken
  • ½ Apfel

Zubereitung:
Putenbrustfleisch, Kürbis und Reis separat in Wasser weich kochen. Kürbis und Putenbrustfleisch pürieren und mit dem Reis vermengen. Apfel waschen, entkernen und reiben. Apfel und Haferflocken in den Reis-Putenfleisch-Kürbis-Brei mischen. Abkühlen lassen und dem Hund servieren.

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Wie lange solltest Du Schonkost füttern?

Wie lange die Gabe von Schonkost für Deinen Hund sinnvoll ist, hängt von der Art und Dauer seiner Beschwerden ab. Nach einem operativen Eingriff oder einer akuten gesundheitlichen Belastung reicht es meistens aus, die Schonkost ein paar Tage lang zu geben und dann zu einem normalen Fütterungskonzept zurückzukehren. Während der Heilungs- und Regenrationsphase wird der Darm mit Schonkost entlastet und aktiv unterstützt. Das gut verträgliche und leicht verdauliche Futter ermöglicht es dem Hund, all seine Energie in seine Rekonvaleszenz zu stecken.

Wichtig: Die Umstellung von normalem Futter auf Schonkost kann schnell erfolgen und wird normalerweise auch sofort gut vertragen. Problematischer kann die Rückgewöhnung an das normale Futter werden.

Die Umstellung von Schonkost zurück auf das normale Futter sollte sehr langsam erfolgen. Nur so können sich der Magen und die Verdauungsfunktion wieder anpassen. Eine zu schnelle Umstellung kann erneute Magenprobleme begünstigen und die positiven Entwicklungen der vorhergehenden Schonkosttherapie zunichtemachen.

Leidet Dein Hund an einer dauerhaften Erkrankung wie Nahrungsunverträglichkeiten, Allergien, einer chronischen Magenschleimhautentzündung oder anderen dauerhaften Magenproblemen, kann und sollte Schonkost lebenslang gefüttert werden. So schützt Du Deinen Hund vor Magenschmerzen und nimmst positiven Einfluss auf seine Darmfunktion. Mit Schonkost können ständiges Erbrechen und Durchfälle minimiert oder sogar komplett unterbunden werden.

Schonkost kaufen oder frisch kochen

Ob Du die Schonkost für Deinen Hund selbst kochst oder fertig zubereitet kaufst, bleibt Dir überlassen. Kochst Du selbst, bist Du natürlich flexibler und kannst die Komponenten innerhalb der Rezepte den Bedürfnissen Deines Hundes entsprechend anpassen und austauschen. Alternativ bietet der Handel aber auch qualitativ hochwertige Schonkost* an, auf die Du zugreifen kannst. Am besten lässt Du Dich von Deinem Tierarzt oder einem Ernährungsberater für Hunde ausführlich informieren. Sie geben Dir fachlichen Rat und stimmen das Schonkost-Futterkonzept unter Berücksichtigung der jeweiligen Beschwerden Deines Hundes gemeinsam mit Dir ab.

Fazit: Bei Magen-Darm-Beschwerden Deines Hundes ist ein gutes, leicht bekömmliches und nährstoffreiches Futterkonzept von immenser Bedeutung. Das richtige Futter kann den Genesungsprozess Deines vierbeinigen Freundes entscheidend beeinflussen. Mit Schonkost versorgst Du Deinen Hund mit allem, was er in der Phase der Rekonvaleszenz benötigt. Du erleichterst ihm damit die Verdauungsprozesse und wirkst gleichzeitig effektiv Schmerzen, Übelkeit und Durchfall entgegen. 

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Vitaminbombe – Dürfen Hunde Äpfel essen?

Vitaminbombe – Dürfen Hunde Äpfel essen?

Dürfen und sollten Hunde Äpfel fressen? Gute Frage! „Wer täglich einen Apfel isst, erspart sich den Gang zum Arzt“ – so besagt es ein altes Sprichwort. Äpfel gelten als besonders gesund und haben den Ruf einer echten Vitaminbombe. Er ist in nahezu jedem Garten und in jedem Laden in den unterschiedlichsten Varianten zu finden – rot, grün, süß, sauer, klein, groß. Wenn er doch so gut für den Menschen ist, dürfen dann auch Hunde Äpfel fressen?

Die Antwort lautet eindeutig: Ja, sogar sehr gerne! Grundsätzlich dürfen auch Deine Hunde Äpfel zu sich nehmen. Sie sind sowohl für Zweibeiner als auch für Vierbeiner nicht nur schmackhaft, sondern auch förderlich für das Wohlbefinden. Es gibt neben Äpfeln sogar eine vielfältige Auswahl an Obst und Gemüse, die dem Hund gegeben werden darf, und die zu seiner Gesunderhaltung beiträgt. Hunde, die Äpfel auf dem Speiseplan stehen haben, werden auf jeden Fall über die Ernährung bestens versorgt und unterstützt. Hier erfährst Du, warum auch Du Deine Hunde Äpfel fressen lassen solltest.

Fleischmahlzeit mit "fruchtigen Beilagen" für Hunde - Äpfel sind eine adäquate Lösung

Ein kurzer Blick in den Stammbaum des Hundes: Der domestizierte Hund (Canis lupus familiaris) stammt bekanntlich vom (Wolf Canis lupus) ab. Häufig ist zu hören, dass Wölfe und somit auch Familienhunde reine Fleischfresser wären – das entspricht nicht ganz der Wahrheit. Sowohl Wolf als auch Hund zählen zu den sogenannten Carni-Omnivoren. Sie ernähren sich primär von tierischen Proteinen in Form von Muskelfleisch, fressen instinktiv aber auch Fisch, Insekten, Eier, Pflanzen, Obst, Gemüse, Getreide und verschiedene Nüsse.

Es liegt also in der Natur der Hunde, Äpfel und andere Obst- und Gemüsesorten ergänzend zur Fleischnahrung zu fressen. Daher ist es empfehlenswert, das eiweißreiche Futterkonzept Deines Familienhundes um einige Energie-, Vitamin- und Ballaststofflieferanten zu ergänzen. Wenn Deine Hunde Äpfel fressen, ist dies also ein guter und wertvoller Beitrag zur Gesunderhaltung Deiner vierbeinigen Freunde.

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Hunde, die Äpfel fressen, leben gesünder

Äpfel enthalten mehr als 30 Spurenelemente und Mineralien. Die Fruchtsäuren des Apfels wirken zudem wie eine natürliche Zahnbürste für Deinen Hund. Sie bekämpfen die Bakterien im Mundraum und helfen dabei, das Gebiss zu reinigen. Hunde, die Äpfel fressen, haben somit auch einen besseren Atem. In Äpfeln sind jede Menge Vitamine wie Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, E und C, außerdem auch noch Niacin und Folsäure (beide gehören zu den Vitaminen der Gruppe B).

An Mineralstoffen können Äpfel Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen vorweisen. Ein Apfel besteht zu etwa 85 % aus Wasser und enthält ca. 11 Gramm Kohlenhydrate. Mit gerade 50 bis 70 Kilokalorien (209 bis 293 Kilojoule) je nach Sorte ist er auch förderlich für eine schlanke Figur – bei Hund und Mensch. Nahezu dreiviertel der Vitamine sitzen übrigens in der Schale des Apfels und direkt darunter – allein der Vitamin C-Gehalt ist dort siebenmal höher als im Fruchtfleisch. Wer einen Apfel schält, schneidet die meisten wertvollen Inhaltsstoffe weg. Wenn also Hunde Äpfel mit Schale fressen, wird er mit vielen wertvollen und gesundheitsfördernden Nährstoffen versorgt.

Hinweis: Äpfel, die in der Sonne reifen, weisen eine deutlich höhere Konzentration an Vitaminen auf als Äpfel, die im Schatten heranwachsen. Es lohnt sich also, darauf zu achten, woher Du Deine Äpfel beziehst. So kannst Du sichergehen, dass Deine Hunde Äpfel bekommen, die auch wirklich alle positiven Eigenschaften mitbringen.

Pektin hilft Deinem Hund bei der Magen-Darm-Regulierung - daher sollten Hunde Äpfel fressen

Neben all den Vitaminen und Mineralstoffen ist ein wichtiger Inhaltsstoff der Äpfel das Pektin. Hierbei handelt es sich um einen löslichen Ballaststoff, der viele positive Eigenschaften vorzuweisen hat. Hunde, die Äpfel fressen, nehmen das Pektin also automatisch mit auf. Das Pektin kann den Cholesterinspiegel senken und Schadstoffe binden und ausleiten, indem es die Gallensäure im Darm bindet. Zudem hilft Pektin ganz allgemein der Darmtätigkeit auf die Sprünge, da es im Darm aufquillt und Wasser bindet. Aus diesem Grund sollten Hunde Äpfel gezielt bei Durchfall und Erbrechen fressen. In gekochter Form wirkt der Apfel hingegen abführend und kann bei Verstopfungen gegeben werden.

Aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften können Äpfel Deinem Hund auch dabei helfen, eine Vergiftung zu überwinden. Hier ist ein Tierarztbesuch natürlich dennoch unerlässlich. Doch Äpfel haben noch mehr zu bieten: Den enthaltenen Flavonoiden und Carotinoiden wird nachgesagt, dass sie das Krebsrisiko minimieren. Zudem schützen sie die Zellen und fördern deren Teilung. Ein echtes Wunderobst – auch für Hunde! Äpfel können also die Gesundheit Deines Hundes auf vielfältige Weise positiv beeinflussen und sogar Krankheiten entgegenwirken.

Dürfen alle Hunde Äpfel fressen? Wenn ja, welche Sorten?

Grundsätzlich gibt es hier keine Einschränkungen. Ausnahmslos jeder Hund darf Äpfel fressen. Lediglich die Menge sollte der Größe des Hundes und seinem täglichen Speiseplan angepasst werden. Welche Sorte Du an ihn verfütterst, bleibt ganz Dir überlassen. Jeder Apfel ist eine Bereicherung für Deinen Hund. Da Äpfel das ganze Jahr über verfügbar sind, steht Dir immer eine große Auswahl zur Verfügung.

Du wirst sicherlich schnell ermitteln, ob Dein Hund eher einen säuerlichen Granny Smith oder eine süße Pink Lady bevorzugt. Da Hunde Äpfel allgemein sehr gerne annehmen, kannst Du die Sorte frei wählen. Am besten teilst Du Deinen persönlichen Lieblingsapfel einfach mit Deinem vierbeinigen Freund – dann seid ihr beide bestens versorgt. Dennoch gibt es ein paar Punkte, auf die Du beim Kauf Deiner Äpfel achten solltest:

  • Sie sollten voll ausgereift sein
  • Äpfel, die in der Sonne gereift sind, enthalten mehr Vitamine als Äpfel, die im Schatten herangewachsen sind
  • Sie sollten ungespritzt und frei von Pestiziden, Chemikalien und belastenden Umwelteinflüssen sein
  • Sie sollten frei von Schimmel und Schädlingen sein
  • Sie sollten vor dem Verzehr gut abgewaschen werden

Am besten schaust Du, ob es in Deiner Region einen Bauern oder Bio-Hof gibt, der die Äpfel direkt auf an Dich abgibt. Das wäre ein großer Vorteil für Dich und Deine Hunde. Äpfel können natürlich auch im Supermarkt gekauft werden. Hierbei solltest Du Bio-Äpfel allen anderen vorziehen, da diese meist unbehandelt sind.

Wenn Hunde Äpfel fressen - mit oder ohne Schale?

Wenn Du Deinem Hund einen Apfelsnack gibst, dann solltest Du ihn roh und mitsamt der Schale füttern, denn in ihr sind die meisten Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Bedenke, dass Hunde Äpfel immer nur als Ergänzung zum normalen Futter bekommen sollten. Sie ersetzen keine vollwertige Fleischmahlzeit. Du kannst den Apfel Deinem Hund als Schnitz geben oder Du zerkleinerst ihn mithilfe einer Reibe*. Alternativ kannst Du ihn auch komplett pürieren. Das Püree kannst Du pur geben oder unter das Futter mischen. Bitte verzichte auf handelsüblichen Apfelmus, denn dieser ist meistens mit künstlichen Süßstoffen angereichert. Diese Zuckerstoffe haben im Magen Deines Hundes nichts verloren.

Wichtig: Füttere den Apfel ausschließlich ohne Kerngehäuse! In den Kernen ist Blausäure enthalten (wie auch bei Steinfrüchten), diese kann für Deinen Hund gefährlich werden. Gib ihm nur das reine Fruchtfleisch mitsamt der Schale, dann kann nichts passieren. Wenn Deine Hunde Äpfel beim Spaziergang erwischen, dann passe bitte auf, dass er das Kerngehäuse nicht mitfrisst.

Große Hunde, kleine Hunde - Äpfel in der richtigen Menge

Äpfel sind für Hunde eine Aufwertung der natürlichen Mahlzeit. Die richtige Menge richtet sich nicht nur nach dem Geschmack des Hundes, sondern auch nach seiner Rasse bzw. Größe. Allgemein gilt, dass ein ganzer Apfel bei einem mittelgroßen Hund pro Tag akzeptabel ist, doch es reicht auch deutlich weniger, um Deinem Hund etwas Gutes zu tun. Es genügt vollkommen, das Futter mit etwas frisch geriebenem Apfelbrei anzureichern oder ein paar Stückchen als Leckerli beim Training zu reichen.

Solche kleinen Zwischensnacks sind immer eine angenehme Abwechslung und sind förderlich für die Konzentration der Hunde. Äpfel zur Belohnung weden immer gerne angenommen. Sicherlich hast Du nicht immer einen Apfel in der Tasche. Um sicherzustellen, dass Du Deinen Hunden Äpfel jederzeit auch unterwegs anbieten kannst, empfiehlt es sich, auf natürliche Apfel-Leckerlis* zuzugreifen.

Solltest Du mal keinen passende Apfel aus ökologischer Herkunft bekommen, kannst Du das Futter Deines Hundes auch mit hochwertigen Apfel-Getreide-Flocken* anreichern. Einfach die Flocken in etwas Wasser einweichen und unter das gewohnte Futter mischen.

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Kann es zu Allergien kommen, wenn Hunde Äpfel fressen?

Ja, das ist durchaus möglich, dass Hunde, die Äpfel fressen, mit einer Allergie reagieren – das kommt allerdings äußerst selten vor. Grundsätzlich sind Äpfel für Hunde sehr gut verträglich, dennoch können allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten nicht komplett ausgeschlossen werden. Wenn Dein Hund allgemein empfindlich auf bestimmte Lebensmittel reagiert, solltest Du zunächst mit einem kleinen Stückchen testen, ob er Äpfel problemlos verträgt. Wenn die Haut Deines Hundes mit Rötungen reagiert, er sich häufig kratzt oder im schlimmsten Fall sogar Atembeschwerden bekommt, solltest Du unverzüglich Deinen Tierarzt aufsuchen. Weise ihn darauf hin, dass Dein Hund einen Apfel gefressen hat. Kleine Entwarnung: Hunde, die Äpfel tatsächlich nicht vertragen, können durchaus mit anderen Obst- und Gemüsesorten gefüttert werden.

Die 15 besten Obstsorten für Deinen Hund

Wenn Hunde Äpfel fressen dürfen und sich diese positiv auf ihn auswirken, gibt es doch ganz sicher noch eine ganze Reihe weiterer Obstsorten, die Deinem Hund schmecken und gesund sind. Richtig! Die Liste ist sogar sehr lang. Hier mal ein kleiner Überblick der besten Obst- und Gemüsesorten, die Du Deinem Hund gerne regelmäßig oder auch als süße Belohnung füttern darfst:

  • Ananas (regt die Eiweiß- und Fettverdauung an, nur wenig füttern, da sehr säurehaltig)
  • Banane (stärkt Muskeln und Immunsystem, nur wenig füttern, kann sonst zu Verstopfung führen)
  • Birne (stärkt Herz, Nerven und Gelenke, nur reife Früchte füttern, vorher Kerne entfernen)
  • Erdbeere (stärkt das Immunsystem und die Knochen, sorgt für ein schönes Fell)
  • Karotte (fördert die Blutgerinnung, hilft effektiv gegen Durchfall)
  • Kartoffel (stärkt die Muskulatur und fördert das Zellwachstum, nur gekocht verfüttern!)
  • Kohlrabi (stärkt die Muskulatur, wirkt regulierend auf den Blutdruck)
  • Löwenzahn (fördert die Verdauung, ist harntreibend und reinigt das Blut)
  • Süße Mandeln (energiespendend, stärkt das Immunsystem, keine Bittermandeln füttern – giftig!)
  • Melone (tolle Erfrischung im Sommer, stärkt das Immunsystem, nur reif und ohne Kerne verfüttern)
  • Rote Beete (antibakterielle Wirkung, stärkt die Knochen, Achtung, färbt den Urin rötlich!)
  • Salat (fördert die Verdauung und die Blutbildung, steigert die körpereigenen Abwehrkräfte)
  • Spargel (harntreibend, säubert die Nieren und Harnwege, wirkt entgiftend)
  • Spinat (stärkt Muskeln und Knochen, nur ohne Stängel und Blattrippen verfüttern, diese enthalten schädliche Nitrate)
  • Zucchini (wirkt positiv auf die Darmflora, stärkt den Sehnerv, vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen)

Die Liste lässt sich noch deutlich verlängern. Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Cranberrys, Kiwi, Mango und viele weitere einheimische und exotische Obst- und Gemüsesorten können den Futterplan Deines Hundes deutlich bereichern. Bei einigen Sorten empfiehlt es sich, nur kleine Mengen zu füttern, andere hingegen dürfen auch großzügig gegeben werden. Am besten besprichst Du das alles mal ausführlich mit Deinem Tierarzt oder einem Ernährungsberater für Hunde. Hunde, die Äpfel fressen, freuen sich auch über andere schmackhafte und Snacks in Obstform. Hast Du gerade kein frisches Obst zur Hand, kannst Du auch zu getrockneten Alternativen* greifen. Bei diesen qualitativ hochwertigen Flocken bekommt Dein Hund alle Vorteile verschiedener Obst- und Gemüsesorten als Ergänzung zum normalen Futter – einfach, praktisch und rundum gesund.

Diese Obstsorten sind schädlich oder sogar giftig!

Natürlich gibt es auch Obstsorten, die nicht empfehlenswert sind, oder die Du auf gar keinen Fall füttern solltest. Hier zu gehören:

  • Weintrauben (können sogar tödlich sein, Grund ist bislang unbekannt)
  • Knoblauch und Zwiebeln (die schwefelhaltigen Verbindungen können zu Nierenversagen führen)
  • Hülsenfrüchte (nur gekocht verträglich, insgesamt aber relativ schwer verdaubar)
  • Steinobst (Kerne enthalten Blausäure)
  • Zitrusfrüchte (können aufgrund der Säure zu Magen-Darm-Problemen führen)
  • Bittermandeln (enthalten Blausäure)
  • Avocados (enthält Persin, kann zu Herz- und Magen-Darm-Problemen führen)
  • Macadamianüsse (enthalten Blausäure)

Einige der hier aufgeführten Sorten führen – in kleinen Mengen gefüttert – nicht zwangsläufig zu Problemen oder gar zum Tod Deines Hundes. Das reine Fruchtfleisch einiger Steinobstsorten und geringe Mengen von Zitrusfrüchten kann ein Hund weitestgehend gut verarbeiten, dennoch ist es besser, auf diese Sorten zu verzichten, um alle Risiken auszuschließen. Nimmt Dein Hund zu viel Blausäure auf, kann das wiederum schnell zum Tod führen.

Hier kommt das Sprichwort „Die Menge macht das Gift“ zum Tragen, doch wie viel genau Dein Hund verträgt, ist nur schwer einzuschätzen und bei jedem Hund individuell. Besser, Du gehst diesen Gefahren aus dem Weg. Die Obst- und Gemüsepallette, die Dein Hund verträgt, ist so lang und vielseitig, dass Du auf diese Sorten gut verzichten kannst. Du siehst: Nur weil Hunde Äpfel vertragen, heißt das nicht, dass alles, was für einen Menschen gesund ist, auch gut für Deinen Hund ist. Es ist also wichtig, sich gut und ausführlich zu informieren.

Fazit: Hunde, die Äpfel mögen, sind auch dankbar für andere Früchte- und Gemüsesorten. Eine ausgewogene Ernährung leistet einen großen Beitrag zur Gesunderhaltung Deines Vierbeinders. Viele Obstsorten fördern die Verdauung, kurbeln das Immunsystem an und stärken die Muskulatur und die Knochen. Reagiert Dein Hund mit Unverträglichkeit auf eine bestimmte Sorte Obst, ist es dennoch gut möglich, dass er dafür andere Sorten bestens verträgt. Probiere es einfach aus. Lass Dich von Deinem Tierarzt oder einem Ernährungsfachmann für Hunde beraten. Achte darauf, dass Du ihm keine Obstsorten anbietest, die ihm schaden könnten. Das Angebot an gesundem Obst und Gemüse ist vielfältig für Hunde, Äpfel sind da nur eine von vielen Optionen – wenn auch eine der gesündesten.

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